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Sommersemester 2022

Vortragsreihe zu "Die römische Republik" (hybride Veranstaltung)

Die Vortragsreihe dieses Sommersemesters befasst sich mit neuen Forschungsschwerpunkten aus den Altertumswissenschaften. Eingeladene Gäste bieten Einblicke aus historischer, pädagogischer sowie philologischer Sicht in ihre jüngsten Forschungen zur römischen Republik.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Bitte melden Sie sich sowohl für präsentes als auch für digitales Erscheinen an unter: nicole.diersen@uni-osnabrueck.de

Zum Veranstaltungsplakat

Der vergessene Anfang. Fundamentale Weichenstellungen für die politische Kultur in der frühen römischen Republik

28.04.2022 • 16:00 – 18:00, präsent im Raum 18/E07 sowie digital über BBB

Prof. Dr. Bernhard Linke (Ruhr-Universität Bochum)

Nach Jahrzehnten der intensiven Forschung sind die ersten beiden Jahrhunderte der römischen Republik insb. in der deutschen Forschung fast vollständig aus dem Blick geraten. Das führte zu einer zunehmenden Petrifizierung der mittleren Republik, deren konstante Stabilibtät über mehr als 150 Jahre als Postulat in der Forschung dominiert.  Im Vortrag sollen auf der Basis einer kritischen Rekonstruktion die fundamentalen Entwicklungen in der frühen Phase der Republik neu beleuchtet werden und darauf aufbauend Perspektiven für eine dyanmischere Sicht auf die politischen Kultur der klassischen Republik entworfen werden.

Die römische Republik in der Geschichtskultur: Caesar und Co. im Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen

19.05.2022 • 16:00 – 18:00, präsent im Raum 18/E07 sowie digital über BBB

Dr. Anabelle Thurn (Pädagogische Hochschule Freiburg)

Die römische Antike genießt in der Geschichtskultur einige Popularität. So verwundert nicht, dass auch Kinder und Jugendliche in empirischen Erhebungen verstärkt Interesse an den antiken Römern zeigen. Einen hohen Wiedererkennungswert genießt mit C. Iulius Caesar ein Vertreter der römischen Republik. Mit Kleopatra VII. zählt außerdem eine weibliche Figur zu den antiken Personen, die in Interviews mit Kindern und Jugendlichen zu Narrationen anregen. Im Vortrag kann gezeigt werden, über welches Vorwissen und welche Formen des Geschichtsbewusstseins die interviewten Kinder und Jugendlichen verfügen, welche Aussagen dies über das Antikebild und das epochenspezifische historische Denken zulässt und warum die Behandlung dieser geschichtskulturellen Themen in den problemorientierten Geschichtsunterricht gehört.

Ciceros Reden als exemplum in Asconius und den Scholia Bobiensia

09.06.2022 • 16:00 – 18:00

Dr. Christoph Pieper (Universiteit Leiden)

Ciceros Reden wurden ab der Mitte des ersten Jahrhunderts n.Chr. kommentiert. Mein Vortrag wird zwei der ältesten für uns fassbaren Sammlungen in Augenschein nehmen. Asconius Pedianus schrieb seinen Kommentar zu Cicero-Reden etwa in der Zeit Neros, während die Scholia Bobiensia, die uns in einer Fassung des 4. Jhd.s überliefert sind, wohl auf Material aus dem 2. Jhd. zurückgehen. Ich möchte beide corpora aus dem Blickwinkel der Cicero-Rezeption lesen und fragen, wie sie in das Bild passen, das wir von anderen Autoren über Cicero erhalten. Dabei interessiert mich weniger die Stilisierung Ciceros zu einem Ideal der Eloquenz als vielmehr die Frage, wie sein moralisches und politisches Erbe zu bewerten ist. Kurz gefasst, lautet die Frage dieses Vortrags: ist Cicero in den beiden Kommentar-corpora auch eine moralisch-politisches exemplum?

Kleopatras Perlen: Anekdoten in der römischen Naturgeschichte

23.06.2022 • 18:00 – 20:00

Prof. Dr. Bardo Gauly (Katholische Universität Eichstätt)

Anmeldung und Kontakt:

Universität Osnabrück · Historisches Seminar · Lehrstuhl für Alte Geschichte

www.geschichte.uni-osnabrueck.de/abteilungen/alte_geschichte/profil.html

E-Mail: nicole.diersen@uni-osnabrueck.de

 

Der jeweilige Raum für Präsenz-Interessierte wird spätestens eine Woche vorher hier auf der Homepage bzw. der Homepage der Latinistik (www.lili.uos.de/irl) bekannt gegeben.