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Hilfsmittel zur Alten Geschichte

Bibliographien

  • Gnomon ist eine Rezensionszeitschrift mit einem bibliographischen Anteil von Neuerscheinungen. Zur Recherche eignet sich inzwischen auch Gnomon online. Vollständige Recherchehinweise finden Sie unter folgendem Link. Als Einführung in die Benutzung empfehlen sich zudem zwei Videos auf YouTube.
  • APh = L'Année philologique ist die wichtigste bibliographische Zeitschrift für die Altertumswissenschaften (gedruckt in der UB). Der Zugang über das Internet ist nur über den Server der Uni möglich. Nach APh werden für die Altertumswissenschaften alle Zeitschriften abgekürzt. Jeder Band enthält daher ein entsprechendes Abk.verz.
  • Hier finden Sie das Abkürzungsverzeichnis des Neuen Pauly, mit dem beim Recherchieren und Bibliographieren die Abkürzungen von Zeitschriften aufzulösen bzw. zu bilden sind.

Chronologie und Überblick

  • Deißmann, M., Daten zur antiken Chronologie und Geschichte, Stuttgart 1990 (hier lassen sich übergreifend zur Antike Kalender, Regierungsjahre, Konsullisten etc. und wichtige Ereignisse nachschlagen. Äußerst wichtig für die Datierung jenseits der Kaiserzeit und als Reclamheft nicht teuer).
  • Kienast, D., Römische Kaisertabelle, Darmstadt 1990 (hier werden alle  wichtigen Daten für die Herrscher und ihre Familien aufbereitet, sowie Angaben zu den bekleideten Ämtern und Befugnissen gesammelt). Ein unverzichtbares Hilfsmittel! Für den Hellenismus liegt ein vergleichbares Werk nicht vor. Ersatz bietet Schmitt, H.H., Lexikon des Hellenismus, Wiesbaden 2005.
  • Günther, L.-M., Griechische Antike, Paderborn ²2011 (aus meiner Sicht die beste Einführung in die Griechische Geschichte.)
  • Heuß, A., Römische Geschichte, Paderborn 11.Auflage 2016 (1. Aufl. Braunschweig 1960).
  • Sehr zu empfehlen sind als Einführungen die jeweils passenden Bände der Reihe „Oldenbourg Grundriss der Geschichte“, weil sie nicht nur einen Überblick über den Geschichtsverlauf bieten, sondern auch in die grundlegenden Probleme und Tendenzen der Forschung einführen. Außerdem enthalten sie eine Übersicht über die wichtigsten Quellen sowie eine nach Themen gegliederte Bibliographie für die eingehendere Beschäftigung mit einzelnen Aspekten. Die Werke können über den Katalog der UB leicht recherchiert und dann, als digitale Kopie vom Verlag kostenlos heruntergeladen werden (funktioniert nur aus dem Netz der Universität). Besonders sei hier genannt: Gehrke, Hans-Joachim (⁴2010), Geschichte des Hellenismus(Klassiker zum Hellenismus.)
  • In einer parallelen Reihe erscheinen ähnlich aufgebaute Werke speziell zur Antike, in denen der Schwerpunkt nicht auf einer Epoche liegt, sondern auf einem systematischen Aspekt. Sie sind erreichbar im Uni-Netz. Beispielsweise sei genannt: 
  • Von Reden, Sitta, Antike Wirtschaft, München 2015 (Enzyklopädie der griechisch-römischen Antike 10).
  • Nützliche systematische Einführungen: Gehrke, H.-J. – Schneider, H. (Hg.), Geschichte der Antike. Ein Studienbuch, Stuttgart/Weimar ¹⁰2006. Hierzu existiert auch ein Quellenband. 
  • Wirbelauer, E., Antike, München 2004.

Allgemeine Nachschlagewerke

  • DNP = Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike. (bis heute 22 Bde), Stuttgart 1996- (Eine Internetrecherche ist bedingt möglich, jedoch nur zum Zweck der ersten Orientierung geeignet, da die Artikel in der Online-Ausgabe gekürzt wiedergegeben werden. Beim Zitieren sind unbedingt die entsprechenden Spalten am Buch in der UB zu überprüfen; antike Quellenabkürzungen werden üblicherweise nach DNP vorgenommen bzw. aufgelöst).
  • RE = Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, Berlin 1893 bis 1978 (nach wie vor ausführlichstes Lexikon der Altertumswissenschaften).

Prosopographie

  • Traill, J.S., Persons of Ancient Athens, Bde. 1-21,Toronto 1994-2012 ersetzt weitgehend Kirchner, J., Prosopographia Attica, Berlin 1901-1903 mit einem Nachtrag von Sundwall, J.,Chicago 1981.
  • Poralla, P., Prosopographie der Lakedaimonier bis auf die Zeit Alexanders des Grossen, Breslau, 1913 2te Auflage mit Korrekturen von A.S. Bradford, A prosopography of Lacedaemonians from the earliest times to the death of Alexander the Great, Chicago 1985.
  • Bradford, A.S., A prosopography of Lacedaemonians from the death of Alexander the Great 323 B.C., to the sack of Sparta by Alaric, A.D. 396, München 1977 (Vestigia 27).
  • Berve, H., Das Alexanderreich auf prosopographischer Grundlage, 2 Bde., München 1926.
  • Heckel, Waldemar, Who's Who in the Age of Alexander the Great, Oxford u.a. 2006.
  • Grainger, J.D., A Seleukid Prosopography and Gazetter, Leiden 1997.
  • Kanatsoulis, D., Prosopographia Macedonica: From 148 B.C. until the Time of Constantine the Great, 1982.
  • PP = W. Peremans u.a., Prosopographia Ptolemaica I–X, Leuven 1950–2002. Konsultieren Sie dazu auch die Löwener Datenbank.
  • MRR = T. R. S. Broughton, The magistrates of the Roman Republic, 2 Bde., Cleveland 1951-1952. ND 1968 (mit Nachträgen), Bd. 3 (Suppl.), Atlanta 1986.
  • PIR² = Prosopographia Imperii Romani (wichtigstes Lexikon zu den Personen des Principats; einiges Material auch online.
  • PLRE = A.H.M. Jones – J.R. Martindale – J. Morris (Hrsg.), The Prosopography of the Later Roman Empire 3 Bde. in 4 Teilen, 1971-1992.
  • PAC = Prosopographie chr´tienne du Bas-Empire, I: Mandouze, A., Prosopographie de l’Afrique chrétiennne (303-533), Paris 1982.
  • Ein nützliches Hilfsmittel bei der Suche nach Personen ist das Biographische Archiv der Antike (dem Link "Login via Institution" folgen). Es verzeichnet Einträge aus über 1.000 Nachschlagewerken, darunter der RE. Allerdings sind einige wichtige Publikation, z.B. die PIR², nicht aufgenommen, während für andere Werke die Vollständigkeit nicht garantiert wird. Die Recherche in diesem Archiv kann daher eine Suche in den einschlägigen Veröffentlichungen nicht ersetzen. 
  • Pretres Civiques: Prosopographische Datenbank zu epigraphisch Priestern und Priesterinnen des römischen Kaiserkultes in griechischen Inschriften

Numismatik

  • BMC = Greek Coins in the British Museum. Da ein Standardwerk zur Griechischen Numismatik fehlt, greift man zu diesem Katalog.
  •  Houghton, A. et al.,Seleucid Coins. A Comprehensive Catalogue, 4 Bde., New York 2002-2008.
  • Noeske, H.C., Die Münzen der Ptolemäer. Historisches Museum Frankfurt am Main 2000.
  • SNG = Sylloge Nummorum Gracorum. Gliedert sich nach Ländern und Sammlungen teilweise online.
  • RIC = H. Mattingly – E.A. Sydenham, The Roman Imperial Coinage 10 Bde., 1923-94.
  • RPC = A. Burnett – M. Amandry, P.P. Ripollès (Hrsg.), Roman Provincial Coinage, 1992ff.
  • Ancient Coin Archives (sehr nützliche Datenbank von im Internet verkauften und angebotenen antiken Münzen. Zugang zu ProCoin Archives, das die vollständige Datenbank über Login liefert, in der Bibliothek Schloßstraße 8 = C2).
  • Werz, Ulrich, Gegenstempel auf Aesprägungen der frühen römischen Kaiserzeit im Rheingebiet. Grundlagen, Systematik, Typologie, Winterthur 2009. Das Werk steht mitsamt Katalog im Internet frei zur Verfügung.
  • Einführung: Christ, K., Antike Numismatik. Einführung und Bibliographie, Darmstadt ³1991.

Lateinische Epigraphik

  • AE = l’Année Epigraphique. Revue des publications épigraphiques relatives à l’antiquité romaine (wichtig für die Publikation neuerer Inschriften).
  • ILS = Inscriptiones Latinae Selectae (thematisch gegliederte ältere Inschriftenauswahl: sehr nützlich, um jeweils einen Überblick zu bekommen, mit diversen Indices auch für die Abk.)
  • CIL = Corpus Inscriptionum Latinarum (bedeutendste geographisch gegliederte lat. Inschriftensammlung). Mehrere Bände sind mittlerweile online verfügbar.
  • Zur ersten Einführung in die Epigraphik: Schumacher, L., Römische Inschriften, Stuttgart 1988 (hier werden mit Übers. wichtige Typen beispielhaft vorgestellt).
  • Paasch Almar, K., Inscriptiones Latinae, Odense 1990 (sehr ausführlich, aber setzt einiges an Lateinkenntnissen voraus).
  • Schmidt, M.G., Einführung in die lateinische Epigraphik, Darmstadt 2004 (systematische Einf. in das Gesamtthema).

Griechische Epigraphik

  • IG = Inscriptiones Graecae (zum Teil sind auch Übersetzungen im Internet zugänglich).
  • Pfohl, G. (Hg.), Das Studium der griechischen Epigraphik. Eine Einführung, Darmstadt 1977.

Papyrologie

  • Papyri werden häufig nach ihrem Aufbewahrungsort abgekürzt etwa P. Giss. = Griechische Papyri im Museum des oberhessischen Geschichtsvereins zu Gießen (heute mit denen der Uni Gießen [P. Giss. Univ.] vereint).
  • BGU = Berliner Griechische Urkunden. (Papyri in den Berliner Museen).
  • P. Oxy. = The Oxyrhynchus Payri. Die bedeutendste Sammlung von Papyri aus der Stadt Oxyrhynchus in Oberägypten. Es liegen bisher 75 Bände vor.
  • Nützliche Sammlung mit Übersetzung ist die dreibändige Ausgabe: Select Papyri aus der Loeb Library hg. von A.S. Hunt und C.C. Edgar. (für uns eignet sich besonders Bd. II [Non Literary Papyri].
  • Für eine erste Orientierung zum Feld der Papyrologie siehe. Hier steht eine gute Suchmaschine zur Verfügung.
  • Rupprecht, H.-A., Kleine Einführung in die Papyruskunde, Darmstadt 1994.
  • Turner, E. G. Greek Papyri. An Introduction, Princeton 1968. (Online über UB).

Rechtsgeschichte

  • Heumann, H.G., Heumanns Handlexikon zu den Quellen des römischen Rechts. 9. Aufl. neu bearbeitet von E. Seckel. 2. unveränderter Neudruck, Jena 1926 (hier finden sich alle wichtigen Begriffe mit entsprechenden Stellenangaben).
  • Dig.= Digesten ein aus Fallrecht, Erlassen und Juristenkommentaren in der Zeit Iustinians nach der gängigen Rechssystematik zusammengestelltes Corpus als Teil des Corpus Iuris Civilis (CIC).
  • Cod. = Codex Iustinianus ebenfalls Teil des CIC, der geltende Kaisergesetze zusammenstellt.

Geschlechtergeschichte

Wirtschaftsgeschichte

Karten

  • Der Große Historische Weltatlas des Bayerischen Schulbuch-Verlags, München 1953–95, Bd. 1 Vorgeschichte und Altertum.
  • Talbert, Richard J. A. (Bearb.), Barrington atlas of the Greek and Roman world, Princeton 2000.
  • Wittke, Anne-Marie – Olshausen, Eckart u.a. (Bearb.), Historischer Atlas der antiken Welt. Der Neue Pauly, Bd. 3, Stuttgart u.a. 2007.(Atlasband des Neuen Pauly.)

Quellen

Archäologie

  • Als Einführung in die Archäologie im Internet eignet sich das Virtuelle Antikenmuseum, das einen in die Themen der klassischen Archäologie einführt.
  • Borbein, A.H. /Hölscher, T. / Zanker, P. (Hgg.), Klassische Archäologie. Eine Einführung, Berlin 2000.
  • Zenon: Datenbank des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI)
  • Arachne: Bilddatenbank des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und der Uni Köln

Elektronische Einführungen