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Herzlich Willkommen im Historischen Seminar!

Wir freuen uns, Sie auf den Seiten des Historischen Seminars begrüßen zu können. Im Folgenden finden Sie aktuelle Ankündigungen.

Historisches Seminar, Gebäude 18, Schloßstraße 8, 49074 Osnabrück

Historisches Seminar, Gebäude 18, Schloßstraße 8, 49074 Osnabrück

Digitale Ausstellung der NGHM

Osnabrück, 14.10.2021

Seit einiger Zeit arbeitet die Professur NGHM an der digitalen Vermittlung aktueller Forschungsprojekte an eine breite Öffentlichkeit. In diesem Kontext ist jetzt die erste digitale Ausstellung zu Osnabrück im Ersten Weltkrieg online gegangen. Sie ist auf dem Stadtgeschichte-Server der NGHM abrufbar: https://osnabrueck.nghm-uos.de/exhibits/show/osnabrueck-weltkrieg

In dieser Ausstellung sind die Forschungsergebnisse des Projekts „Gefallene“ in der Gesellschaftsgeschichte. Das Sterben von Soldaten im Ersten Weltkrieg und seine Nachwirkungen im Westen Niedersachsens, https://nghm.hypotheses.org/1815 , das sich mit dem Sterbegeschehen unter den Soldaten aus Osnabrück und der Rückwirkung ihres Todes auf die Stadtgesellschaft befasst, für eine interessierte Leser:innenschaft aufbereitet worden. Begleitend ist auch auf dem Hypotheses-Blog der NGHM ein Beitrag erschienen: „Osnabrück im Ersten Weltkrieg" – Erste digitale NGHM-Ausstellung mit OMEKA geht online. | NGHM@UOS (hypotheses.org), https://nghm.hypotheses.org/3056.

Das Team NGHM arbeitet bereits an weiteren OMEKA-Ausstellungen zu aktuellen Forschungsprojekten, unter anderem zur „Schlacht im Hürtgenwald“ sowie in Kooperation mit der Gedenkstätte Stiftung Esterwegen, https://www.gedenkstaette-esterwegen.de/ zu den „Emslandlagern“. Im Rahmen eines Lehrprojekts mit der Geschichtswerkstatt Leonid Lewin, https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/ in Minsk und der Universität Wien, https://ifg.univie.ac.at/  arbeiten zudem Studierende an Ausstellungen über den Vernichtungsort Maly Trostenez in Belarus. Zu neuen Ausstellungs-Veröffentlichungen sowie über weitere laufende Projekte kann sich auf dem Blog der NGHM informiert werden: nghm.hypotheses.org

Erklärung der Lehrenden und Studierenden des Historischen Seminars

Osnabrück, 12. Mai 2021

Als Lehrende und Studierende des Historischen Seminars der Universität Osnabrück und als Angehörige der Universität wenden wir uns entschieden gegen die substanzlosen Beiträge des "Netzwerkes Wissenschaftsfreiheit", "Cicero" etc. gegen unseren Kollegen Prof. Dr. Christoph Rass und gegen Studierende, AStA und Fachschaft. Ihnen wird ohne sachliches Fundament unterstellt, sich persönlich für die Verhinderung eines Gastvortrages von Prof. Dr. Egon Flaig am hiesigen Historischen Seminar eingesetzt und damit einen Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit unterstützt zu haben. Das entspricht nicht der Wahrheit. Die Einladung des Gastvortragenden an das Historische Seminar war und ist unter den Lehrenden und Studierenden keineswegs unumstritten. Gründe dafür und dagegen wurden ausgetauscht - und genau das zeichnet Wissenschaftsfreiheit aus. Die Veranstaltung fand statt. Insofern kann vom geäußerten Vorwurf des "Canceln" keine Rede sein. Das ist eine Konstruktion der Ereignisse, der wir widersprechen.

Kolloquium Neueste Geschichte am 22. April 2021

Geschichtswissenschaft in demokratischen und pluralen Gesellschaften

Öffentliches (online) Kolloquium der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung im Verbund mit der Professur für die Didaktik der Geschichte am 22. April 2021, 16:00 bis 18:00 Uhr

Wo liegen die Potentiale, Defizite und Verantwortungen der Geschichtswissenschaft in demokratischen und pluralen Gesellschaften mit wachsender soziokultureller Diversität?

Wie kann Geschichtswissenschaft tradierte und institutionelle Machtstrukturen hinterfragen, um zu gleichberechtigten Teilhabechancen sowie zur Überwindung von Ausgrenzung und Diskriminierung beizutragen?

Diese Fragen prägen eine gesellschaftsbewusste Geschichtswissenschaft in Forschung, Ausbildung und Vermittlung ebenso, wie die von Forschung und Gesellschaft hergestellten Geschichtsbilder. Welche sozialen Gruppen sich wo, wie und wann in dieser Geschichte wiederfinden und wie die Möglichkeiten und Agency verteilt sind, die eigene Geschichte sichtbar zu machen, ist dabei von zentraler Bedeutung. Dies gilt gleichermaßen für den wissenschaftlichen wie für den öffentlichen Diskurs in einer Migrationsgesellschaft und insbesondere auch für historisches Denken und Lernen im Schulunterricht.

Als Historiker:innen an der Universität Osnabrück sehen wir uns auf vielen Ebenen mit den Herausforderungen konfrontiert, die ein Infragestellen der Reproduktion überkommener Geschichtsbilder mit sich bringen, während uns zugleich der gesellschaftliche Wandel dazu aufruft, auch unser Fach ständig reflexiv und selbstreflexiv weiter zu entwickeln und kritisch neu zu denken.

Wie wir diesen Aufgaben gerecht werden können, möchten wir in einer öffentlichen Sitzung unseres Kolloquiums am 22. April 2021 besprechen.

Es diskutieren miteinander und mit dem Publikum

  • Dr. Caroline Authaler, wiss. Mitarbeiterin der Arbeitsstelle „Geschichte als Beruf“ der Universität Bielefeld und vormalige Projektleiterin bei DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.) in Köln.

Die Moderation übernimmt

  • Professorin Dr. Ulrike Krause, Juniorprofessur für Flucht- und Flüchtlingsforschung am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück.

Das Kolloquium findet über das Videokonferenzsystem der Universität Osnabrück (Big Blue Button) statt. Die Einwahl für Angehörige der Universität Osnabrück ist nach Anmeldung zur Veranstaltung über StudIP möglich.

Hochschulangehörige können dazu diesen Link verwenden.

Externe Teilnehmende können sich mit diesem Link einwählen.

Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet und nicht als Livestream übertragen.

Teilnehmer:innen werden gebeten, sich zunächst nur mit Audio ohne Videoübertragung zuzuschalten und ihre Mikrofone zu deaktivieren. In der Diskussion bitten wir zu Beginn einer Wortmeldung stets um eine kurze Vorstellung. Zur Wortmeldung kann jeweils gerne die Kamera eingeschaltet werden. 

Rückfragen zur Veranstaltung richten Sie bitte an:

Prof. Dr. Christoph Rass
Professur für Neueste Geschiche und Historische Migrationsforschung
Historisches Seminar &
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien
Universität Osnabrück
chrass@uos.de

Gewalt, Krieg, Konflikt - und Frieden: Schwerpunkte im Lehrprogramm des Historischen Seminars im Sommersemester 2021

Im Sommersemester 2021 findet die Lehre im Historischen Seminar der Universität Osnabrück erneut in digitaler Form statt. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise der einzelnen Abteilungen und insbesondere auch in den Veranstaltungen, die Sie belegen.

Inhaltlich bieten die Lehrenden Ihnen über alle Epochen einen Schwerpunkt bei der Geschichte von Gewalt, Krieg und Konflikt, aber auch bei der Herstellung von Frieden. Dabei nehmen wir besonderen Bezug auf Orte, Landschaften und Schauplätze von Massengewalt oder deren Folgen. Wir richten den Blick auf die Erforschung solcher Orte, aber auch auf die Bilder, Narrative und Repräsentationen, die in unterschiedlichsten Zeitquellen, Literatur und Medien hervorgebracht wurden und werden.

Mit seinem Lehrprogramm begrüßt das Historische Seminar JProf. Stefan Ardeleanu, der kürzlich die Professur für Archäologie / Archäologie der römischen Provinzen an der Universität Osnabrück übernommen hat. Mit der wissenschaftlichen Leitung der Ausgrabungen des antiken Schlachtortes Kalkriese, der gemeinsam mit dem Museum und Park ‚Varusschlacht im Osnabrücker Land gGmbH‘ erforscht wird, fokussieren Lehre und Forschung der Osnabrücker Archäologie wesentlich auch auf solche Konfliktlandschaften.

Damit schließlich rahmt dieser Schwerpunkt unserer Lehreveranstaltungen im Sommersemester 2021 auch die Forschungen der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften (IAK), in der an der Universität Osnabrück Archäologie, Geoarchäologie, Fernerkundung, Geschichtswissenschaften und Kulturwissenschaften bei der Erforschung der materiellen und diskursiven Transformation von Orten durch sich einschreibende Gewaltereignisse zusammenarbeiten. 

Perspektiven der Landesgeschichte

Festschrift zu Ehren von Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Professor Dr. Thomas Vogtherr, Inhaber der Professur für Geschichte des Mittelalters am Historischen Seminar, wurde anlässlich seines 65. Geburtstages mit einer Festschrift geehrt, die unter dem Titel "Perspektiven der Landesgeschichte" im Göttinger Wallstein-Verlag erschienen ist. Ein Grußwort des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und eine Würdigung durch die Herausgeberinnen und Herausgeber eröffnen den Band. Auf insgesamt 758 Druckseiten haben 35 Autorinnen und Autoren Themen aus der Landesgeschichte Niedersachsens und Norddeutschlands von der Karolingerzeit bis in die Gegenwart, aber auch aus der allgemeinen Geschichte - von grundsätzlichen Überlegungen zur Theorie der Geschichte bis zum Ukrainekonflikt unserer Tage - behandelt.
Am 1. Dezember wurde die Festschrift vom Vorsitzenden der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Henning Steinführer, in Hannover - corona-bedingt unter vier Augen - überreicht.

Hinweise zur aktuellen Situation (Covid-19 Pandemie)

Osnabrück, 15. November 2020

Liebe Studierende,

unsere gesellschaftliche Reaktion auf die Covid-19 Pandemie betrifft selbstverständlich auch die
Universität Osnabrück und damit auch Ihr Studium der Geschichte und Ihre Studienleistungen am Historischen Seminar.
Informationen zu allen Maßnahmen der Hochschulleitung finden Sie stets aktuell über die Homepage der Universität: Bitte beachten Sie auch die Hinweise des Fachbereichs 1 und der Prüfungsämter. Aktuelle Hinweise einzelner Professuren des Historischen Seminars verlinken wir hier:

Alte Geschichte

Mittelalter

Geschichte der Frühen Neuzeit

Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung

Für den Vorstand des Historischen Seminars

Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Prof. Dr. Christiane Kunst
Prof. Dr. Christoph Rass

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Anerkennung von im Ausland erworbenen Studienleistungen (Erasmus & Co.)

Aus gegebenem Anlass weist der Vorstand des Historischen Seminars alle Studierenden darauf hin, dass die Anerkennung von Studienleistungen, die im Ausland erbracht wurden, in der Regel auf Grundlage eines Learning Agreement erfolgt, das im Vorfeld des Auslandsaufenthalts mit den jeweiligen Fachvertreter*innen im Historischen Seminar konkret besprochen und abgestimmt worden ist.

Bitte beachten Sie dabei die für die Universität Osnabrück gültigen Regelungen.

Bei Anträgen auf Anerkennungen außerhalb von Leanring Agreements nach der APO der Universität Osnabrück wird eine genaue Absprache mit den jeweiligen Fachvertreter*innen unter Vorlage entsprechender Dokumente vor Beginn des Auslandsaufenthalts dringend empfohlen. Ein Anspruch auf Anerkennung besteht nicht, wenn eine vorherige Klärung unterlassen wird und im Nachhinein keine Passung der erbrachten Studienleistungen mit den in den Studienordnungen der Studiengänge des Historischen Seminars gestellten Anforderungen festgestellt werden kann.

Geltung der neuen Prüfungsordnungen für das Fach Geschichte

Aktualisierte Fassung vom 6. Juni 2019

Im Amtlichen Mitteilungsblatt der Universität Osnabrück, Ausgabe 06/2018 vom 22. Oktober 2018, sind neue Prüfungsordnungen veröffentlicht worden. Ihre Geltung führte zu zahlreichen Nachfragen. Ab sofort gelten folgende Regelungen:

1. Die neuen Prüfungsordnungen gelten ab 1. Oktober 2018, wie dies der Wortlaut der jeweiligen Übergangsvorschriften festlegt, für alle Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 im ersten Semester des jeweiligen Studiengangs immatrikuliert waren.

2. Für alle höheren Semester – also für diejenigen Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 mindestens im 2. Semester eines Bachelor- oder Masterstudiengangs eingeschrieben waren – gelten die vorher gültigen Prüfungsordnungen bis zum jeweils angegebenen letztmöglichen Prüfungsdatum (Bachelor: 30. September 2021; Master: 30. September 2020).

3. Für Studierende des Lehramtsmasters, die a) zur Zeit (6.6.2019) in den beiden ersten Mastersemestern eingeschrieben sind und b) von der bisherigen Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, im Bachelor keinerlei fachdidaktische Lehrveranstaltungen zu belegen, gilt eine Sonderregelung:
Sie belegen im Master ein Modul aus der Vorlesung „Einführung in die Fachdidaktik“ sowie dem Seminar „Vertiefung Geschichtsdidaktik“.

4. Für Studierende des Lehramtsmasters, die im Wintersemester 2018/19 oder im Sommersemester 2019 im ersten Mastersemester eingeschrieben waren bzw. sind, gilt hinsichtlich der Erfordernis, Vertiefungsmodule im Bachelor und Master komplementär belegen zu müssen, eine Sonderregelung. Nähere Auskünfte dazu erteilt der Sprecher des Vorstands des Historischen Seminars.

(gez.) Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Sprecher des Vorstandes des Historischen Seminars