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Jenseits der Opfernarrative

Di, 11.2. 18-20 Uhr

Ort: Hörsaalgebäude Kolpingstraße, Raum 01/EZ04

Die Ringvorlesung "Der lange Schatten. Antisemitische Gewalt in der Geschichte" findet ihren Abschluss mit einem Vortrag von PD Dr. Frank Wolff: Jenseits der Opfernarrative: Jüdische Antisemitismusabwehr seit dem 19. Jahrhundert

Der lange Schatten
Antisemitische Gewalt in der Geschichte

Ringvorlesung des Historischen Seminars der Universität Osnabrück 

Termin: Di, 18-20 Uhr

Ort: Hörsaalgebäude Kolpingstraße, Raum 01/EZ04. – Am 4.2.2020: Universitätsaula

5.11.
Eröffnung und Begrüßung durch Professorin Dr. Christiane Kunst für das Historische Seminar
Antisemitische Gewalt – eine Bestandsaufnahme aus aktuellem Anlass

Podiumsdiskussion unter Beteiligung von
Michael Grünberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Osnabrück
Georg Hörnschemeyer, Verein Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht, Osnabrück
Judith Vogel, Osnabrück
Dr. Sebastian Weitkamp, Gedenkstätte Esterwegen
Leitung: Professor Dr. Christoph Raß

12.11.
Professor Dr. Martin Jung (Evangelische Theologie): "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!" - Christliche Judenfeindschaft und der moderne Antisemitismus.

19.11.
Professorin Dr. Christiane Kunst: Antijudaismus im Altertum

26.11.
Dr. Thorsten Heese (Museumsquartier Osnabrück): Judentum und antijüdische Propaganda im spätmittelalterlichen Osnabrück

3.12.
Professor Dr. Thomas Vogtherr: „Christusmörder“ und „Brunnenvergifter“ – Das Entstehen antijüdischer Vorurteile im Mittelalter und die großen Wellen der Judenverfolgungen

10.12.
Professorin Dr. Julia Becker (Sozialpsychologie): Offensichtlicher und subtiler Antisemitismus – sozialpsychologische Erkenntnisse zur Entstehung und Verbreitung

17.12.
Dr. Manuel Köster: "Schutzimpfung" oder "Identitätsstiftung"? Historisches Lernen im Kontext von Populismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

7.1.2020 VERSCHOBEN auf 11.2.2020
Privatdozent Dr. Frank Wolff: „Anti-Anti“: Jüdische Antisemitismusabwehr seit dem 19. Jahrhundert

14.1.
Professor Dr. Jannis Panagiotidis: Von „Kosmopoliten“, „Zionisten“ und „verbrecherischen Ärzten“: Antisemitismus in der Sowjetunion

21.1.
Dr. des. Sebastian Musch: Die „Schmierwelle“ 1959/1960 – Rechtsextremismus und Antisemitismus in der frühen Bundesrepublik

28.1.
Professor Dr. Christoph Raß: Rechtsextremismus, Antisemitismus und ihre Institutionen in Deutschland seit 1945

4.2.
Armin Langner (Philadelphia): Deutsch-Sein und Jude-Sein: Zugehörigkeitsdebatten in der Aufklärung und heute

11.2. (verschoben vom 7.1.20)
Privatdozent Dr. Frank Wolff: Jenseits der Opfernarrative: Jüdische Antisemitismusabwehr seit dem 19. Jahrhundert

Geltung der neuen Prüfungsordnungen für das Fach Geschichte

Aktualisierte Fassung vom 6. Juni 2019

Im Amtlichen Mitteilungsblatt der Universität Osnabrück, Ausgabe 06/2018 vom 22. Oktober 2018, sind neue Prüfungsordnungen veröffentlicht worden. Ihre Geltung führte zu zahlreichen Nachfragen. Ab sofort gelten folgende Regelungen:

1. Die neuen Prüfungsordnungen gelten ab 1. Oktober 2018, wie dies der Wortlaut der jeweiligen Übergangsvorschriften festlegt, für alle Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 im ersten Semester des jeweiligen Studiengangs immatrikuliert waren.

2. Für alle höheren Semester – also für diejenigen Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 mindestens im 2. Semester eines Bachelor- oder Masterstudiengangs eingeschrieben waren – gelten die vorher gültigen Prüfungsordnungen bis zum jeweils angegebenen letztmöglichen Prüfungsdatum (Bachelor: 30. September 2021; Master: 30. September 2020).

3. Für Studierende des Lehramtsmasters, die a) zur Zeit (6.6.2019) in den beiden ersten Mastersemestern eingeschrieben sind und b) von der bisherigen Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, im Bachelor keinerlei fachdidaktische Lehrveranstaltungen zu belegen, gilt eine Sonderregelung:
Sie belegen im Master ein Modul aus der Vorlesung „Einführung in die Fachdidaktik“ sowie dem Seminar „Vertiefung Geschichtsdidaktik“.

4. Für Studierende des Lehramtsmasters, die im Wintersemester 2018/19 oder im Sommersemester 2019 im ersten Mastersemester eingeschrieben waren bzw. sind, gilt hinsichtlich der Erfordernis, Vertiefungsmodule im Bachelor und Master komplementär belegen zu müssen, eine Sonderregelung. Nähere Auskünfte dazu erteilt der Sprecher des Vorstands des Historischen Seminars.

(gez.) Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Sprecher des Vorstandes des Historischen Seminars

 

 

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Prüfungstermine

Prüfungstermine im Wintersemester 2019/20

1. Termin:
13. und 14. November 2019
Anmeldeschluss: Dienstag, 22. Oktober 2019

2. Termin:
5. und 6. Februar 2020
Anmeldeschluss: Dienstag, 14. Januar 2020

Abgelehnt! Als ko-ethnischen Migranten die Aufnahme verwehrt wurde

Neues Buch von Jun. Prof. Jannis Panagiotidis erschienen:
The Unchosen Ones: Diaspora, Nation, and Migration in Israel and Germany

Seit der "Flüchtlingskrise" von 2015 ist Migration ein zentrales Thema globaler Debatten. Obwohl oft zu hören ist, dass die gegenwärtigen Ereignisse "beispiellos" seien, war Migration in der Geschichte stets präsent. Prof. Jannis Panagiotidis beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Phänomen der ko-ethnischen Migration, bei dem Migranten auf Grundlage ihrer ethnischen Zugehörigkeit Aufnahme in ihrem diasporischen "Heimatland" finden. Er untersucht Einwanderung nach Israel und Deutschland und betrachte dabei Einzelfälle, in denen Migranten die Aufnahme verwehrt wurde. Diese Ablehnungen stellen die Vorstellung, dass Länder wie Deutschland und Israel ein "offenes Tor" für ihre "heimkehrende Diaspora" unterhielten, in Frage.