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Offensichtlicher und subtiler Antisemitismus

Di, 10.12. 18-20 Uhr

Ort: Hörsaalgebäude Kolpingstraße, Raum 01/EZ04

Die öffentliche Ringvorlesung "Der lange Schatten. Antisemitistische Gewalt in der Geschichte" wird fortgesetzt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Julia Becker (Sozialpsychologie):

Offensichtlicher und subtiler Antisemitismus – sozialpsychologische Erkenntnisse zur Entstehung und Verbreitung

Ausstellung: Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung

15.11.19-18.1.20

Ort: Gemeinsames Bibliotheksgebäude der Uni und HS Osnabrück

Ab dem Abend des 14. November macht die Wanderausstellung »Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung« des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund, der Internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte "Johannes Rau" Minsk und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Osnabrück Station.

Die Ausstellung in Kooperation der Abteilung für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung der Universitätsbibliothek und der Volkshochschule Osnabrück wird im Foyer des Gemeinsamen Bibliotheksgebäude der Universität und der Hochschule Osnabrück, Nelson-Mandela-Platz 1 gezeigt.

Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9 – 22 Uhr | Sa. 10 – 18 Uhr

Zur Eröffnung am 14.11. sprachen der Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin, Uwe Neumärker und Dr. Aliaksandr Dalhouski von der Geschichtswerkstatt Minsk.

Zur Ausstellungsseite der UB

Zum Rahmenprogramm

Der lange Schatten
Antisemitische Gewalt in der Geschichte

Ringvorlesung des Historischen Seminars der Universität Osnabrück 

Termin: Di, 18-20 Uhr

Ort: Hörsaalgebäude Kolpingstraße, Raum 01/EZ04. – Am 4.2.2020: Universitätsaula

5.11.
Eröffnung und Begrüßung durch Professorin Dr. Christiane Kunst für das Historische Seminar
Antisemitische Gewalt – eine Bestandsaufnahme aus aktuellem Anlass

Podiumsdiskussion unter Beteiligung von
Michael Grünberg, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Osnabrück
Georg Hörnschemeyer, Verein Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht, Osnabrück
Judith Vogel, Osnabrück
Dr. Sebastian Weitkamp, Gedenkstätte Esterwegen
Leitung: Professor Dr. Christoph Raß

12.11.
Professor Dr. Martin Jung (Evangelische Theologie): "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!" - Christliche Judenfeindschaft und der moderne Antisemitismus.

19.11.
Professorin Dr. Christiane Kunst: Antijudaismus im Altertum

26.11.
Dr. Thorsten Heese (Museumsquartier Osnabrück): Judentum und antijüdische Propaganda im spätmittelalterlichen Osnabrück

3.12.
Professor Dr. Thomas Vogtherr: „Christusmörder“ und „Brunnenvergifter“ – Das Entstehen antijüdischer Vorurteile im Mittelalter und die großen Wellen der Judenverfolgungen

10.12.
Professorin Dr. Julia Becker (Sozialpsychologie): Offensichtlicher und subtiler Antisemitismus – sozialpsychologische Erkenntnisse zur Entstehung und Verbreitung

17.12.
Dr. Manuel Köster: "Schutzimpfung" oder "Identitätsstiftung"? Historisches Lernen im Kontext von Populismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

7.1.2020
Privatdozent Dr. Frank Wolff: „Anti-Anti“: Jüdische Antisemitismusabwehr seit dem 19. Jahrhundert

14.1.
Professor Dr. Jannis Panagiotidis: Von „Kosmopoliten“, „Zionisten“ und „verbrecherischen Ärzten“: Antisemitismus in der Sowjetunion

21.1.
Dr. des. Sebastian Musch: Die „Schmierwelle“ 1959/1960 – Rechtsextremismus und Antisemitismus in der frühen Bundesrepublik

28.1.
Professor Dr. Christoph Raß: Rechtsextremismus, Antisemitismus und ihre Institutionen in Deutschland seit 1945

4.2.
Armin Langner (Philadelphia): Deutsch-Sein und Jude-Sein: Zugehörigkeitsdebatten in der Aufklärung und heute

11.2.
N.N.

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Prüfungstermine

Prüfungstermine im Wintersemester 2019/20

1. Termin:
13. und 14. November 2019
Anmeldeschluss: Dienstag, 22. Oktober 2019

2. Termin:
5. und 6. Februar 2020
Anmeldeschluss: Dienstag, 14. Januar 2020

Geltung der neuen Prüfungsordnungen für das Fach Geschichte

Aktualisierte Fassung vom 6. Juni 2019

Im Amtlichen Mitteilungsblatt der Universität Osnabrück, Ausgabe 06/2018 vom 22. Oktober 2018, sind neue Prüfungsordnungen veröffentlicht worden. Ihre Geltung führte zu zahlreichen Nachfragen. Ab sofort gelten folgende Regelungen:

1. Die neuen Prüfungsordnungen gelten ab 1. Oktober 2018, wie dies der Wortlaut der jeweiligen Übergangsvorschriften festlegt, für alle Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 im ersten Semester des jeweiligen Studiengangs immatrikuliert waren.

2. Für alle höheren Semester – also für diejenigen Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 mindestens im 2. Semester eines Bachelor- oder Masterstudiengangs eingeschrieben waren – gelten die vorher gültigen Prüfungsordnungen bis zum jeweils angegebenen letztmöglichen Prüfungsdatum (Bachelor: 30. September 2021; Master: 30. September 2020).

3. Für Studierende des Lehramtsmasters, die a) zur Zeit (6.6.2019) in den beiden ersten Mastersemestern eingeschrieben sind und b) von der bisherigen Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, im Bachelor keinerlei fachdidaktische Lehrveranstaltungen zu belegen, gilt eine Sonderregelung:
Sie belegen im Master ein Modul aus der Vorlesung „Einführung in die Fachdidaktik“ sowie dem Seminar „Vertiefung Geschichtsdidaktik“.

4. Für Studierende des Lehramtsmasters, die im Wintersemester 2018/19 oder im Sommersemester 2019 im ersten Mastersemester eingeschrieben waren bzw. sind, gilt hinsichtlich der Erfordernis, Vertiefungsmodule im Bachelor und Master komplementär belegen zu müssen, eine Sonderregelung. Nähere Auskünfte dazu erteilt der Sprecher des Vorstands des Historischen Seminars.

(gez.) Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Sprecher des Vorstandes des Historischen Seminars

 

 

Studierende erforschen Geschichtsdarstellung und Erinnerungspraktiken in ehemaligen Konzentrationslagern

18.10.-1.11.19

Wie prägt sich die Geschichte und die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus räumlich ein? Dieser Frage folgen Studierende der Geschichte und der Kunst auf einer interdisziplinären Forschungsexkursion nach Polen. Als Teil der Forschungen zu “Konfliktlandschaften” untersuchen die Studierenden mittels neuer Methoden der digital gestützten historischen Anthropologie, wie sich Wissen, Landschaft und Erinnerung gegenseitig bedingen.

Mauergesellschaft Buch des Monats

"Die Mauergesellschaft - Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989" von PD Dr. Frank Wolff ist Buch des Monats bei Suhrkamp. Auf 1026 Seiten analysiert der Osnabrücker Historiker die Verwobenheit der beiden deutschen Staaten an der Frage der Grenze und zeigt unter anderem, inwiefern die Forderung nach Reisefreiheit, der damit verbundene Menschenrechtsdiskurs und schließlich die Ausreisbewegung selbst entscheidend für den Zusammenbruch der DDR waren.

Abgelehnt! Als ko-ethnischen Migranten die Aufnahme verwehrt wurde

Neues Buch von Jun. Prof. Jannis Panagiotidis erschienen:
The Unchosen Ones: Diaspora, Nation, and Migration in Israel and Germany

Seit der "Flüchtlingskrise" von 2015 ist Migration ein zentrales Thema globaler Debatten. Obwohl oft zu hören ist, dass die gegenwärtigen Ereignisse "beispiellos" seien, war Migration in der Geschichte stets präsent. Prof. Jannis Panagiotidis beschäftigt sich in diesem Buch mit dem Phänomen der ko-ethnischen Migration, bei dem Migranten auf Grundlage ihrer ethnischen Zugehörigkeit Aufnahme in ihrem diasporischen "Heimatland" finden. Er untersucht Einwanderung nach Israel und Deutschland und betrachte dabei Einzelfälle, in denen Migranten die Aufnahme verwehrt wurde. Diese Ablehnungen stellen die Vorstellung, dass Länder wie Deutschland und Israel ein "offenes Tor" für ihre "heimkehrende Diaspora" unterhielten, in Frage.