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Herzlich Willkommen im Historischen Seminar!

Wir freuen uns, Sie auf den Seiten des Historischen Seminars begrüßen zu können. Im Folgenden finden Sie aktuelle Ankündigungen.

Historisches Seminar, Gebäude 18, Schloßstraße 8, 49074 Osnabrück

Historisches Seminar, Gebäude 18, Schloßstraße 8, 49074 Osnabrück

Vorstellung der Ergebnisse eines trinationalen studentischen Projekts der Abt. Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung

Einladung zur Vorstellung der Ergebnisse des Projekts
Digitale Erschließung des Vernichtungsortes Malyj Trostenez
am 10. Mai 2022 um 17 Uhr MEZ |LINK|

Bei Maly Trascjanec nahe Minsk liegt die wohl größte Vernichtungsstätte des Holocaust auf dem Gebiet der vormaligen Sowjetunion. Zwischen 1942 und 1944 ermordeten die deutschen Besatzer und ihre Helfershelfer auf der Waldlichtung Blahaǔščyna, im Lager “Malyj Trostenez” und in dem angrenzenden Waldstück Šaškoǔka viele Tausende Jüdinnen und Juden, zivile Geiseln, Insass/innen der Minsker Gefängnisse, darunter Untergrundkämpfer, Partisanen- und Widerstandsverdächtige sowie erkrankte Häftlinge.

Obgleich sich Maly Trascjanec seit dem Ende der Sowjetunion zu einem gesamteuropäischen Gedenkort entwickelt hat, bleibt die Erinnerungslandschaft des Schauplatzes stark von der sowjetischen Gedenkkultur geprägt. Zugleich verankert sich trotz zahlreiche Initiativen in Deutschland und Österreich sowie auch einer großen internationalen Wanderausstellung der Vernichtungsort Malyj Trostenez/ Maly Trascjanec nur langsam im kollektiven Gedächtnis beider Länder.

Gefördert von der Stiftung “Erinnerung, Verantwortung und Zukunft” haben sich seit Januar 2021 Studierende aus Belarus, Österreich und Deutschland im Rahmen des Programms “Jugend erinnert” mit der transnationalen digitalen Erschließung und Kontextualisierung des Vernichtungsortes Malyj Trostenez/ Maly Trascjanec auseinander gesetzt.

Das Ergebnis ist eine multiperspektivische Sammlung digitaler Ausstellungen, die von den Studierenden gemeinsam mit Dr. Aliaksandr Dalhouski (Geschichtswerkstatt Minsk), Prof’in Dr. Claudia Theune & Prof*in Dr. Kerstin von Lingen (beide Universität Wien) sowie Prof. Dr. Christoph Rass (Universität Osnabrück) erarbeitet haben.

Die Ergebnisse dieses internationalen Projekts zur digitalen Erschließung des Vernichtungsortes Malyj Trostenez/ Maly Trascjanec stellt die Arbeitsgruppe nun im Rahmen einer digitalen Veranstaltung vor.

Am 10. Mai 2022 ab 17 Uhr (MEZ) findet dazu ein Webinar statt, zu dem wir alle Interessierten sehr herzlich einladen möchten.

Unter diesem LINK ist der Zugang zur Veranstaltung möglich.

Rückfragen im Vorfeld sind an die Projektleitungen in Belarus, Österreich und Deutschland möglich, zB via Email bei Prof. Dr. Christoph Rass.

„Armut denken – Armut lenken." Digitale Ausstellung der Abteilung Geschichte der Frühen Neuzeit/IKFN

Osnabrück, 19.Oktober 2021

Unter dem Titel „Armut denken – Armut lenken. Drucke, Handschriften und Objekte erzählen aus der Frühen Neuzeit (1500–1800)“ haben Geschichtsstudierende unter der Leitung von Prof. Dr. Siegrid Westphal und Julia Fesca, M.A. eine digitale Ausstellung zu verschiedenen Themen rund um Armut und Armenunterstützung erstellt. Die Studentinnen und Studenten des Projekts laden Sie herzlich dazu ein, die digitale Ausstellung unter www.ausstellung-armut-fnz.uni-osnabrueck.de zu besuchen.

Aus einer Vielzahl von Altdrucken erfährt man dort, ab wann jemand zwischen 1500 und 1800 als arm galt, was Armut verursachte und wie die Armenfürsorge der Zeit aussah. Zugleich wird auch gezeigt, wie sich Arme selbst darstellten, wie mit ihnen umgegangen wurde und wie man sie stigmatisierte. Dazu wurden obrigkeitliche Verordnungen, Abbildungen von Bettlern sowie das Tagebuch eines Armen untersucht.

Ausstellungsbesucher können selbst einen virtuellen Blick in diese alten Bücher werfen oder sich HörWissen, also die neuesten Erkenntnisse im Hörspielformat, aneignen. Präzise Texte, zeitgenössische Bilder und Objekte runden die digitale Ausstellung ab. Kooperationspartner für das Projekt waren die Universitätsbibliothek Osnabrück und das Forschungszentrum IKFN.

Digitale Ausstellung der NGHM

Osnabrück, 14.10.2021

Seit einiger Zeit arbeitet die Professur NGHM an der digitalen Vermittlung aktueller Forschungsprojekte an eine breite Öffentlichkeit. In diesem Kontext ist jetzt die erste digitale Ausstellung zu Osnabrück im Ersten Weltkrieg online gegangen. Sie ist auf dem Stadtgeschichte-Server der NGHM abrufbar: https://osnabrueck.nghm-uos.de/exhibits/show/osnabrueck-weltkrieg

In dieser Ausstellung sind die Forschungsergebnisse des Projekts „Gefallene“ in der Gesellschaftsgeschichte. Das Sterben von Soldaten im Ersten Weltkrieg und seine Nachwirkungen im Westen Niedersachsens, https://nghm.hypotheses.org/1815 , das sich mit dem Sterbegeschehen unter den Soldaten aus Osnabrück und der Rückwirkung ihres Todes auf die Stadtgesellschaft befasst, für eine interessierte Leser:innenschaft aufbereitet worden. Begleitend ist auch auf dem Hypotheses-Blog der NGHM ein Beitrag erschienen: „Osnabrück im Ersten Weltkrieg" – Erste digitale NGHM-Ausstellung mit OMEKA geht online. | NGHM@UOS (hypotheses.org), https://nghm.hypotheses.org/3056.

Das Team NGHM arbeitet bereits an weiteren OMEKA-Ausstellungen zu aktuellen Forschungsprojekten, unter anderem zur „Schlacht im Hürtgenwald“ sowie in Kooperation mit der Gedenkstätte Stiftung Esterwegen, https://www.gedenkstaette-esterwegen.de/ zu den „Emslandlagern“. Im Rahmen eines Lehrprojekts mit der Geschichtswerkstatt Leonid Lewin, https://ibb-d.de/erinnern/geschichtswerkstatt-minsk-2/ in Minsk und der Universität Wien, https://ifg.univie.ac.at/  arbeiten zudem Studierende an Ausstellungen über den Vernichtungsort Maly Trostenez in Belarus. Zu neuen Ausstellungs-Veröffentlichungen sowie über weitere laufende Projekte kann sich auf dem Blog der NGHM informiert werden: nghm.hypotheses.org

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Anerkennung von im Ausland erworbenen Studienleistungen (Erasmus & Co.)

Aus gegebenem Anlass weist der Vorstand des Historischen Seminars alle Studierenden darauf hin, dass die Anerkennung von Studienleistungen, die im Ausland erbracht wurden, in der Regel auf Grundlage eines Learning Agreement erfolgt, das im Vorfeld des Auslandsaufenthalts mit den jeweiligen Fachvertreter*innen im Historischen Seminar konkret besprochen und abgestimmt worden ist.

Bitte beachten Sie dabei die für die Universität Osnabrück gültigen Regelungen.

Bei Anträgen auf Anerkennungen außerhalb von Leanring Agreements nach der APO der Universität Osnabrück wird eine genaue Absprache mit den jeweiligen Fachvertreter*innen unter Vorlage entsprechender Dokumente vor Beginn des Auslandsaufenthalts dringend empfohlen. Ein Anspruch auf Anerkennung besteht nicht, wenn eine vorherige Klärung unterlassen wird und im Nachhinein keine Passung der erbrachten Studienleistungen mit den in den Studienordnungen der Studiengänge des Historischen Seminars gestellten Anforderungen festgestellt werden kann.

Geltung der neuen Prüfungsordnungen für das Fach Geschichte

Aktualisierte Fassung vom 6. Juni 2019

Im Amtlichen Mitteilungsblatt der Universität Osnabrück, Ausgabe 06/2018 vom 22. Oktober 2018, sind neue Prüfungsordnungen veröffentlicht worden. Ihre Geltung führte zu zahlreichen Nachfragen. Ab sofort gelten folgende Regelungen:

1. Die neuen Prüfungsordnungen gelten ab 1. Oktober 2018, wie dies der Wortlaut der jeweiligen Übergangsvorschriften festlegt, für alle Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 im ersten Semester des jeweiligen Studiengangs immatrikuliert waren.

2. Für alle höheren Semester – also für diejenigen Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 mindestens im 2. Semester eines Bachelor- oder Masterstudiengangs eingeschrieben waren – gelten die vorher gültigen Prüfungsordnungen bis zum jeweils angegebenen letztmöglichen Prüfungsdatum (Bachelor: 30. September 2021; Master: 30. September 2020).

3. Für Studierende des Lehramtsmasters, die a) zur Zeit (6.6.2019) in den beiden ersten Mastersemestern eingeschrieben sind und b) von der bisherigen Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, im Bachelor keinerlei fachdidaktische Lehrveranstaltungen zu belegen, gilt eine Sonderregelung:
Sie belegen im Master ein Modul aus der Vorlesung „Einführung in die Fachdidaktik“ sowie dem Seminar „Vertiefung Geschichtsdidaktik“.

4. Für Studierende des Lehramtsmasters, die im Wintersemester 2018/19 oder im Sommersemester 2019 im ersten Mastersemester eingeschrieben waren bzw. sind, gilt hinsichtlich der Erfordernis, Vertiefungsmodule im Bachelor und Master komplementär belegen zu müssen, eine Sonderregelung. Nähere Auskünfte dazu erteilt der Sprecher des Vorstands des Historischen Seminars.

(gez.) Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Sprecher des Vorstandes des Historischen Seminars