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Boundless Borders? – Der ,Westwall‘ als Beispiel manifester und diskursiver Grenzkonstruktionen

2.216

Dozenten

  • Mirjam Adam, M.Ed.

Beschreibung

Der ,Westwall‘ als Synonym einer zunehmenden europäischen Angriffs- und Verteidigungsphilosophie im Nachklang des Ersten Weltkrieges gilt bis heute in Form von manifesten Spuren und diskursiven Aushandlungen als Beispiel einer mehrdimensionalen Grenzkonstruktion.
Als Gegenstand nationalsozialistischer Propaganda und Idee einer Nachahmung der französischen Maginot-Linie, prägte der ,Westwall‘ die Abgrenzung des ,Dritten Reiches‘ nach außen und innen.
Die Konstruktion und Manifestation von Grenzen lässt sich am Beispiel des ,Westwalls‘ als komplexer Prozess von materieller Überformung und narrativer Sinnstiftung in sogenannten Grenzregionen betrachten.
Im Proseminar nähern wir uns im Kontext des oben genannten Themas den grundlegenden Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens und die Studierenden erarbeiten Kompetenzen, indem sie sich anhand regelmäßiger Lektüre und in selbstständiger Erarbeitung und Präsentation eigener Themenschwerpunkte, mit Fragen von diskursiver und materieller Konstruktion kritisch auseinandersetzen.

Weitere Angaben

Ort: 02/E05
Zeiten: Di. 10:00 - 13:00 (wöchentlich)
Erster Termin: Di., 05.04.2022 10:00 - 13:00, Ort: 02/E05
Veranstaltungsart: Proseminar (Offizielle Lehrveranstaltungen)

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