Hauptinhalt
Topinformationen

Lukas Hennies, M.A.
Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung
Universität Osnabrück
Raum: 03/226
Telefon: +49 541 969 - 4762
E-Mail: lukas.hennies@uni-osnabrueck.de
Lukas Hennies, M.A.
Lukas Hennies, M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Osnabrück, Abteilung Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung.
Arbeitsschwerpunkte: Historische Migrationsforschung, Konflikt- und Gewaltforschung im 20. Jahrhundert, Konfliktlandschaftsforschung, Digitale Methoden der Datenmodellierung und –auswertung sowie die Verarbeitung historischer Daten in Geoinformationssystemen
Promotionsvorhaben „Aushandlungsprozesse von Folgemigration gewaltinduzierter Mobilität am Beispiel der Hilfs- und Umsiedlungsprogramme der International Refugee Organization (IRO)“ (Arbeitstitel)
In seinem Promotionsvorhaben untersucht Lukas Hennies seit 2018 die Aushandlungsprozesse zwischen den Eligibility Officers der IRO und sogenannten Displaced Persons (DPs). Im Fokus stehen dabei die Aushandlungen der Mobilitätsoptionen der DPs nach dem Zweiten Weltkrieg, die neben den Repatriierungsprogrammen der UNRRA vor allem aus Resettlement oder Ansiedlung in der BRD bestanden. Dabei sollen erstmalig aus einer Zusammenschau von Anträgen um Aufnahme in das Care & Maintenance Programm, den Personalakten der IRO-Officer und den Rahmenbedingungen eines Internationalen Flüchtlingsregime nach dem Zweiten Weltkrieg die Aushandlung von Migration aus einer Mikroperspektive untersucht werden.
Publikationen
[mit Henning Borggräfe und Christoph Rass]: Geoinformationssysteme in der historischen Forschung. Praxisbeispiele aus der Untersuchung von Flucht, Verfolgung und Migration in den 1930er- bis 1950er-Jahren, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 19 (2022), Heft 1, URL: https://zeithistorische-forschungen.de/1-2022/6027, DOI: https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2404 , Druckausgabe: S. 148-169.
[mit Sebastian Bondzio, Linda Ennen-Lange, Sebastian Huhn, Max Pochadt, Christoph Rass & Janine Wasmuth]: Die Osnabrücker Ausländermeldekartei 1930-1980. Potenziale als Quelle der Stadt- und Migrationsgeschichte, in: Osnabrücker Mitteilungen (126/2021), S. 137-194.
[mit Christoph Rass]: Wiedergänger: Wahlerfolge rechtsradikaler Parteien in Niedersachsen 1951 - 1967 - 2017, in: Perspektiven der Landesgeschichte, Festschrift für Thomas Vogtherr, herausgegeben von Christine van den Heuvel u.a, Göttingen 2020.
[mit Sebastian Huhn und Christoph Rass]: Gewaltinduzierte Mobilität und ihre Folgen: „Displaced Persons“ in Osnabrück und die Flüchtlingskrise nach dem Zweiten Weltkrieg, in: Osnabrücker Mitteilungen (123) 2018, S. 183-232.
Lebenslauf
2023
Projektkoordination "Tödliche Zwangsarbeit in Karya. Deutsche Besatzung und der Holocaust in Griechenland."
2022
Kooperationsprojekt "Erinnerung Bewahren" in Zusammenarbeit mit Netzwerk Erinnerung / Stiftung Denkmal für die Ermordeten Juden Europas
seit 2020
In Kooperation mit dem Institute of Historical Research/NHRF Athen: German Occupation Database - Database of German military and paramilitary units in Greece 1941-1944/45
2019
Promotionsstipendiat der Hans-Boeckler-Stiftung
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Projekt „Überwachung, Macht, Ordnung. Personen- und Vorgangskarteien als Herrschaftsinstrument der Gestapo“
2018 – 2019
Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Transnationale Erinnerung an NS-Zwangsarbeit und Migration“ am Institut für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Universität Osnabrück
2015 – 2018
Studium im Fachmaster Geschichte an der Universität Osnabrück, Abschluss Master of Arts (mit Auszeichnung)
2014
Abschluss 2-Fächer-Bachelor Geschichte/Musik