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Studienberatung

Die Studienberatung im Wintersemester übernimmt Prof. Dr. Thomas Vogtherr ("Geschichte des Mittelalters"). Sämtliche Fragen sind zu richten an: studienberatung.geschichte@uni-osnabrueck.de

Die wöchentliche Sprechstunde von Herrn Vogtherr findet immer mittwochs in der Zeit von 9 - 12 Uhr statt. Die Sprechstunde ist als Veranstaltung in Stud.IP angelegt. Tragen Sie sich für diese "Veranstaltung" ein und wählen Sie im Wiki einen Termin aus. Tragen Sie sich ein und erscheinen Sie bitte pünktlich im Virtuellen Raum.

Aktuelle Infos zu Studium und Prüfung in der Corona-Krise

Auf der Basis der aktuellen Regelungen zur Verzögerung der Ausbreitung des Corona-Virus muss die Universität Osnabrück weitreichende Regelungen treffen. Eine FAQ-Liste zu Studium und Prüfung sowie weitere Infos zu den Maßnahmen finden Sie hier: Informationen zum Corona-Virus 

Ersatzleistungen für Exkursionen

Solange derzeit aus gesundheitlichen Gründen Exkursionen überhaupt nicht möglich sind, gelten bis auf Weiteres folgende Ersatzleistungen nach § 26a APO:

Für die Studienleistungen mit den Identifiern GES-Ek_KF, GES-Ek_NF, GES-Ek_BEU, GES-MEk_MA werden Ersatzleistungen für Exkursionen zu Ausstellungen, Grabungen, Baudenkmälern, historischen Stadtkernen etc. zugelassen. Es kann sich dabei um digitale Erkundungen solcher Exkursionsziele handeln, um die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Katalogen bzw. Publikationen über solche Exkursionsziele, aber auch um die individuelle, mit den Lehrenden abgesprochene Besuche solcher Exkursionsziele. Weitere Ersatzleistungen sind zugelassen, sofern sie mit den zuständigen Lehrenden verbindlich abgesprochen worden sind.

Zugelassene neue Studiennachweise:

  • Anfertigung eines wissenschaftlichen Berichts über eine digitale Erkundung oder einen individuellen Besuch eines Exkursionsziels im Umfang von ca. 5 Seiten oder
  • Anfertigung einer wissenschaftlichen Rezension eines Ausstellungskatalogs oder einer anderen Publikation über ein Exkursionsziel im Umfang von ca. 5 Seiten oder
  • Anfertigung anderer Berichte über mit Lehrenden abgesprochene Ersatzleistungen im Umfang von ca. 5 Seiten.

Diese Leistungen entsprechen jeweils einem Exkursionstag.
(gez.) Thomas Vogtherr
Sprecher des Vorstands des Historischen Seminars

Ersatzleistungen für Exkursionstage

Die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek Hannover (GWLB) erweitert ihr digitales Angebot zur niedersächsischen Landeskunde. Auf der hauseigenen Lernplattform moddle.gwlb.de stehen zwei neue Selbstlernkurse zur Verfügung:
1. Wie kann ich die Geschichte meines Ortes oder meiner Region erforschen?
https://moodle.gwlb.de/course/view.php?id=11
2. Wie erforsche ich die Migrationsgeschichte meines Ortes oder meiner Region?
https://moodle.gwlb.de/course/view.php?id=13
Die Kurse richten sich an Laien, die einen ersten Zugang zur Beschäftigung mit der Geschichte ihres Ortes und ihrer Region erhalten möchten. Der Fokus liegt auf den physischen und digitalen Beständen der GWLB. Es gibt aber auch Hinweise auf weitere Anlaufstellen.
Da es sich jeweils um Beta-Versionen handelt, ist die GWLB an Rückmeldungen zu den folgenden Fragen interessiert:
Ist die Benutzbarkeit der Kurse selbsterklärend?
Sind die Kurse zu lang oder zu kurz?
An welchen weiteren Punkten könnten die Kurse verbessert werden?

Dieses Angebot der GWLB eignet sich hervorragend dafür, als digitale Ersatzleistung für Exkursionstage bearbeitet zu werden.
Interessenten für diese Leistungen wenden sich bitte an Prof. Dr. Thomas Vogtherr.

Anerkennung und Einstufung von Prüfungsleistungen

Prüfungsangelegenheiten und Anerkennungsfragen obliegen dem Prüfungsausschuss Geschichte. Nähere Informationen finden Sie hier.

Zum Umgang mit Plagiaten in Hausarbeiten und BA-/MA-Arbeiten

Selbst bei nur geringem Umfang eines Plagiates ist die Leistung als „nicht ausreichend“ im Sinne der APO (§ 16 Abs. 2 Satz 1 APO) zu bewerten. Das schließt die Wiederholung nicht aus und stellt damit den/die Plagiator_in leider anderen Studierenden gleich, die aus sachlich-inhaltlichen Gründen die Note „nicht ausreichend“ erhalten haben.

Darüber hinaus bietet die APO die Möglichkeit, eine Prüfung in einem besonders schweren Fall einer Täuschung als "endgültig nicht bestanden" zu bewerten (§ 15 Abs. 4 Satz 6 APO). Das heißt, dass auch etwaig noch vorhandene Wiederholungsmöglichkeiten gestrichen werden. Wenn es sich um ein Pflichtmodul handelt, ist das Studium damit beendet. Die Vorschrift soll dahingehend geändert werden, dass zukünftig nicht nur eine einzelne Prüfungsleistung, sondern auch die Bachelor- bzw. Masterprüfung als ganze als "endgültig nicht bestanden" bewertet werden soll, damit auch Täuschungen in Wahlpflichtmodulen geahndet werden können.

Ein besonders schwerer Fall kann z.B. bei einem wiederholten Täuschen vorliegen, aber auch dann, wenn ein Vollplagiat eingereicht wird. Ein solcher Fall ist bereits gerichtsnotorisch geworden und vom Verwaltungsgericht sowie vom Oberverwaltungsgericht zugunsten der Universität entschieden worden.

Die Prüfer sollten jeden Fall einer Täuschung, bei dem nicht nur von einer Bagatelle gesprochen werden kann, dem Prüfungsausschuss melden. Dieser entscheidet dann, ob die Prüfung als "endgültig nicht bestanden" bewertet werden soll. Wenn es soweit kommt, sollte der jeweilige Vorsitzende des Prüfungsausschusses das Justitiariat einbeziehen. Bei den bislang bekannten Fällen ist das Justitiariat stets bei den jeweiligen Sitzungen des Prüfungsausschusses vertreten gewesen und hat hinterher auch die entsprechenden Bescheide angefertigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand hiergegen gerichtlich vorgeht, ist naheliegend.

Instrumente sind also schon da, sie müssen nur genutzt werden. Weitergehende Verallgemeinerungen verbieten sich allerdings, da jeder Fall ein Einzelfall ist und als solcher geprüft werden muss.

gez. Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Vorstandsvorsitzender des Historischen Seminars

 

Das Latinum als Zugangsvorraussetzung

Liebe Studierende,

seit der Änderung der niedersächsischen MasterVO-Lehr hat es viele Spekulationen gegeben, wie sich diese auf die Zulassungsordnungen der Universität Osnabrück auswirken wird. Die kurze und einfache Antwort ist: GAR NICHT! Die geltenden, ebenso wie die sich auf dem Gremienweg befindlichen, Zugangsordnungen sehen das Latinum als Zugangsvorraussetzung für den Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien Geschichte und den Fachmaster Geschichte mit den Schwerpunkten "Alte Geschichte" und "Mittelalter" vor. Das Latinum ist bei der Bewerbung zum Master vorzuweisen (spätestens bis zum 30.09 für das folgende Wintersemester).

Alle anders lautenden Informationen können als überholt betrachtet werden. Es werden weder fachbezogene Kenntnisse geprüft, noch die Vorlage des Latinums erst zur Anmeldung der Masterarbeit zugelassen. Ich hoffe sehr, dass damit alle Unklarheiten beseitigt werden konnten und Sie nun fristgerecht das Latinum erlangen können.

Mit den besten Wünschen,

Jan-Hendrik Bredfeldt

Fachstudienberatung Geschichte