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Im Wintersemester 2017/18 wird die Studienberatung von Herrn Prof. Dr. Christoph Rass (Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Raum 03/222) übernommen.  Anmeldung zur Sprechstunde mit kurzem Betreff über das Sekretariat Neueste Geschichte per Email an:

studienberatung.geschichte@uni-osnabrueck.de

Zum Umgang mit Plagiaten in Hausarbeiten und BA-/MA-Arbeiten

Selbst bei nur geringem Umfang eines Plagiates ist die Leistung als „nicht ausreichend“ im Sinne der APO (§ 16 Abs. 2 Satz 1 APO) zu bewerten. Das schließt die Wiederholung nicht aus und stellt damit den/die Plagiator_in leider anderen Studierenden gleich, die aus sachlich-inhaltlichen Gründen die Note „nicht ausreichend“ erhalten haben.

Darüber hinaus bietet die APO die Möglichkeit, eine Prüfung in einem besonders schweren Fall einer Täuschung als "endgültig nicht bestanden" zu bewerten (§ 15 Abs. 4 Satz 6 APO). Das heißt, dass auch etwaig noch vorhandene Wiederholungsmöglichkeiten gestrichen werden. Wenn es sich um ein Pflichtmodul handelt, ist das Studium damit beendet. Die Vorschrift soll dahingehend geändert werden, dass zukünftig nicht nur eine einzelne Prüfungsleistung, sondern auch die Bachelor- bzw. Masterprüfung als ganze als "endgültig nicht bestanden" bewertet werden soll, damit auch Täuschungen in Wahlpflichtmodulen geahndet werden können.

Ein besonders schwerer Fall kann z.B. bei einem wiederholten Täuschen vorliegen, aber auch dann, wenn ein Vollplagiat eingereicht wird. Ein solcher Fall ist bereits gerichtsnotorisch geworden und vom Verwaltungsgericht sowie vom Oberverwaltungsgericht zugunsten der Universität entschieden worden.

Die Prüfer sollten jeden Fall einer Täuschung, bei dem nicht nur von einer Bagatelle gesprochen werden kann, dem Prüfungsausschuss melden. Dieser entscheidet dann, ob die Prüfung als "endgültig nicht bestanden" bewertet werden soll. Wenn es soweit kommt, sollte der jeweilige Vorsitzende des Prüfungsausschusses das Justitiariat einbeziehen. Bei den bislang bekannten Fällen ist das Justitiariat stets bei den jeweiligen Sitzungen des Prüfungsausschusses vertreten gewesen und hat hinterher auch die entsprechenden Bescheide angefertigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand hiergegen gerichtlich vorgeht, ist naheliegend.

Instrumente sind also schon da, sie müssen nur genutzt werden. Weitergehende Verallgemeinerungen verbieten sich allerdings, da jeder Fall ein Einzelfall ist und als solcher geprüft werden muss.

gez. Prof. Dr. Thomas Vogtherr
Vorstandsvorsitzender des Historischen Seminars

 

Das Latinum als Zugangsvorraussetzung

Liebe Studierende,

seit der Änderung der niedersächsischen MasterVO-Lehr hat es viele Spekulationen gegeben, wie sich diese auf die Zulassungsordnungen der Universität Osnabrück auswirken wird. Die kurze und einfache Antwort ist: GAR NICHT! Die geltenden, ebenso wie die sich auf dem Gremienweg befindlichen, Zugangsordnungen sehen das Latinum als Zugangsvorraussetzung für den Masterstudiengang Lehramt an Gymnasien Geschichte und den Fachmaster Geschichte mit den Schwerpunkten "Alte Geschichte" und "Mittelalter" vor. Das Latinum ist bei der Bewerbung zum Master vorzuweisen (spätestens bis zum 30.09 für das folgende Wintersemester).

Alle anders lautenden Informationen können als überholt betrachtet werden. Es werden weder fachbezogene Kenntnisse geprüft, noch die Vorlage des Latinums erst zur Anmeldung der Masterarbeit zugelassen. Ich hoffe sehr, dass damit alle Unklarheiten beseitigt werden konnten und Sie nun fristgerecht das Latinum erlangen können.

Mit den besten Wünschen,

Jan-Hendrik Bredfeldt

Fachstudienberatung Geschichte