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„Armut denken – Armut lenken." Digitale Ausstellung der Abteilung Geschichte der Frühen Neuzeit/IKFN

Osnabrück, 19.Oktober 2021

Unter dem Titel „Armut denken – Armut lenken. Drucke, Handschriften und Objekte erzählen aus der Frühen Neuzeit (1500–1800)“ haben Geschichtsstudierende unter der Leitung von Prof. Dr. Siegrid Westphal und Julia Fesca, M.A. eine digitale Ausstellung zu verschiedenen Themen rund um Armut und Armenunterstützung erstellt. Die Studentinnen und Studenten des Projekts laden Sie herzlich dazu ein, die digitale Ausstellung unter www.ausstellung-armut-fnz.uni-osnabrueck.de zu besuchen.

Aus einer Vielzahl von Altdrucken erfährt man dort, ab wann jemand zwischen 1500 und 1800 als arm galt, was Armut verursachte und wie die Armenfürsorge der Zeit aussah. Zugleich wird auch gezeigt, wie sich Arme selbst darstellten, wie mit ihnen umgegangen wurde und wie man sie stigmatisierte. Dazu wurden obrigkeitliche Verordnungen, Abbildungen von Bettlern sowie das Tagebuch eines Armen untersucht.

Ausstellungsbesucher können selbst einen virtuellen Blick in diese alten Bücher werfen oder sich HörWissen, also die neuesten Erkenntnisse im Hörspielformat, aneignen. Präzise Texte, zeitgenössische Bilder und Objekte runden die digitale Ausstellung ab. Kooperationspartner für das Projekt waren die Universitätsbibliothek Osnabrück und das Forschungszentrum IKFN.