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Geschichtswissenschaft in demokratischen und pluralen Gesellschaften

Öffentliches (online) Kolloquium der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung im Verbund mit der Professur für die Didaktik der Geschichte am 22. April 2021, 16:00 bis 18:00 Uhr

Wo liegen die Potentiale, Defizite und Verantwortungen der Geschichtswissenschaft in demokratischen und pluralen Gesellschaften mit wachsender soziokultureller Diversität?

Wie kann Geschichtswissenschaft tradierte und institutionelle Machtstrukturen hinterfragen, um zu gleichberechtigten Teilhabechancen sowie zur Überwindung von Ausgrenzung und Diskriminierung beizutragen?

Diese Fragen prägen eine gesellschaftsbewusste Geschichtswissenschaft in Forschung, Ausbildung und Vermittlung ebenso, wie die von Forschung und Gesellschaft hergestellten Geschichtsbilder. Welche sozialen Gruppen sich wo, wie und wann in dieser Geschichte wiederfinden und wie die Möglichkeiten und Agency verteilt sind, die eigene Geschichte sichtbar zu machen, ist dabei von zentraler Bedeutung. Dies gilt gleichermaßen für den wissenschaftlichen wie für den öffentlichen Diskurs in einer Migrationsgesellschaft und insbesondere auch für historisches Denken und Lernen im Schulunterricht.

Als Historiker:innen an der Universität Osnabrück sehen wir uns auf vielen Ebenen mit den Herausforderungen konfrontiert, die ein Infragestellen der Reproduktion überkommener Geschichtsbilder mit sich bringen, während uns zugleich der gesellschaftliche Wandel dazu aufruft, auch unser Fach ständig reflexiv und selbstreflexiv weiter zu entwickeln und kritisch neu zu denken.

Wie wir diesen Aufgaben gerecht werden können, möchten wir in einer öffentlichen Sitzung unseres Kolloquiums am 22. April 2021 besprechen.

Es diskutieren miteinander und mit dem Publikum

  • Dr. Caroline Authaler, wiss. Mitarbeiterin der Arbeitsstelle „Geschichte als Beruf“ der Universität Bielefeld und vormalige Projektleiterin bei DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.) in Köln.

Die Moderation übernimmt

  • Professorin Dr. Ulrike Krause, Juniorprofessur für Flucht- und Flüchtlingsforschung am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien, Universität Osnabrück.

Das Kolloquium findet über das Videokonferenzsystem der Universität Osnabrück (Big Blue Button) statt. Die Einwahl für Angehörige der Universität Osnabrück ist nach Anmeldung zur Veranstaltung über StudIP möglich.

Hochschulangehörige können dazu diesen Link verwenden.

Externe Teilnehmende können sich mit diesem Link einwählen.

Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet und nicht als Livestream übertragen.

Teilnehmer:innen werden gebeten, sich zunächst nur mit Audio ohne Videoübertragung zuzuschalten und ihre Mikrofone zu deaktivieren. In der Diskussion bitten wir zu Beginn einer Wortmeldung stets um eine kurze Vorstellung. Zur Wortmeldung kann jeweils gerne die Kamera eingeschaltet werden. 

Rückfragen zur Veranstaltung richten Sie bitte an:

Prof. Dr. Christoph Rass
Professur für Neueste Geschiche und Historische Migrationsforschung
Historische Seminar &
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien
Universität Osnabrück
chrass@uos.de