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Archiv der Ankündigungen und Neuigkeiten der Abteilung Neueste Geschichte

Wintersemester 2016/17

Osnabrücker Band eröffnet Serie zur Geschichte des Bundesnachrichtendienstes.

Anfang Oktober ist als Band 1 der Publikationsreihe der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des BND die Studie von Christoph Rass zum Sozialprofil des westdeutschen Auslandsnachrichtendienstes erschienen. Auf der Grundlage von 3.650 Lebensläufen hauptamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Org.-Gehlen bzw. BND legt das Buch zum ersten Mal empirisch durch die systematische Analyse von Massendaten abgesicherte Befunde zur Entwicklung der sozialen Zusammensetzung eines Geheimdienstes vor und beleuchtet dezidiert das „Echo des Dritten Reiches“ im BND zwischen 1946 und 1968.

Festschrift zum 150. Jahrestag der Gründung der Industrie und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim von Prof. Dr. Hans Werner Niemann und Prof. Dr. Christoph Rass herausgegeben.

Über mehr als zwei Jahr forschte ein Team aus neun Autoren mit den Herausgebern zur Geschichte der IHK und hat nun unter dem Titel „Wir. Unternehmen. Gemeinsam.  Die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim 1866 bis 2016“ pünktlich zum Jubiläum auf 290 Seiten die Ergebnisse des Projekts vorgelegt. Elf Beiträge behandeln neben den historischen Rahmenbedingungen zentrale Entwicklungslinien der Handlungsfelder, der regionalen Vernetzung sowie der inneren Strukturen der IHK. Dazu zählt auch ein Beitrag zur Geschichte der Kammer während der NS-Zeit, der vorbehaltlos und kritisch das Hineinwachsen der wirtschaftlichen Selbstverwaltung in die Herrschaftsstrukturen des „Dritten Reiches“ nachzeichnet.

Christoph Rass; Hans-Werner Niemann (Hg.), Wir. Unternehmen. Gemeinsam. Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, 1866-2016, Osnabrück 2016.

Prof. Rass im Forschungssemester

Prof. Rass ist im Wintersemester 2016/17 im Forschungssemester und bietet keine Vorlesung oder Seminare an.

Dr. Frank Wolff für Gastprofessur in USA

Dr. Frank Wolff verbringt das Wintersemester 2016/17 als Max Kade Visiting Professor an der Notre Dame University in South Bend, IN.

Interdisziplinäre Ringvorlesung des IMIS

Montags 18-20 Uhr, 04/E08

Im Wintersemester 2016/17 findet im Rahmen des IMIB-Masterstudiengangs eine Ringvorlesung zu Problemstellungen interdisziplinärer und interkultureller Migrationsforschung statt, an der mit Prof. Rass, Prof. Oltmer und Dr. Berlinghoff auch Lehrende der Neuesten Geschichte beteiligt sind.

Interessierte Mitglieder und Studierende des Historischen Seminars sind herzlich eingeladen.

Sommersemester 2016

Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung wieder besetzt

Nach acht Jahren Vakanz und fünf Jahren Vertretung ist mit der Berufung von Prof. Dr. Christoph Rass die Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung wieder besetzt worden.

Osnabrücker Historiker ausgezeichnet

Der an der Neuesten Geschichte und am IMIS der Universität Osnabrück tätige Historiker Dr. Frank Wolff erhielt für sein Buch Neue Welten in der Neuen Welt den Preis Geisteswissenschaften International 2016. Der Übersetzungspreis des Börsenverein des deutschen Buchhandels, der VG Wort, des Auswärtigen Amtes und der Thyssen-Stiftung wird verliehen, um die internationale Sichtbarkeit ausgezeichneter geistes- und sozialwissenschaftlicher Werke zu erhöhen. Nach herausragenden Besprechungen des deutschen Buches bei Böhlau (Köln) ebnet dies den Weg für eine englische Ausgabe. Diese wird erst in der renommierten Historical Materialism Series bei Brill (Leiden) erscheinen. Etwas später folgt eine Taschenbuchausgabe bei Haymarket Publishers (Chicago).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neuer Mitarbeiter: Dr. Sebastian Huhn

Zum Sommersemester 2016 nahm Dr. Sebastian Huhn seine Arbeit an der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung auf.

Herzlich Willkommen!

Wintersemester 2015/16

Promotionsstipendium zur Stadtgeschichte Georgsmarienhütte

An der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung der Universität Osnabrück war zum 1. März 2016 ein Stipendium für die Dauer von maximal vier Jahren vergeben, um im Rahmen eines zeitgeschichtlichen Dissertationsprojekts die Entwicklung der Stadt Georgsmarienhütte nach ihrer Gründung im Jahr 1970 bis 1995 zu erforschen.

Post-Doc-Stelle Migration und Gewalt

An der Professur für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung war die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlichen Mitarbeiters (Entgeltgruppe 13 TV-L, 50 %) befristet für zunächst 3 Jahre zu besetzen. Neben der Forschung und Lehre (2 SWS) im Bereich der Neuesten Geschichte und der Historischen Migrationsforschung steht die Mitwirkung an Forschungsanträgen an der Schnittstelle zwischen Migrations- und Gewaltforschung im Vordergrund.

Exkursion: Verfolgungsinduzierte Mobilität von und in Kunst(werken)

Am Freitag, 15.1. fand eine eintägige Exkursion zum Zentrum für verfolgte Künste in Solingen zum Thema verfolgungsinduzierte Mobilität von und in Kunst(werken) statt.

Grenze als Konfliktlandschaft

Exkursion zum Eichsfeld

Mit einer Exkursion an die ehemalige innerdeutsche Grenze zwischen Niedersachsen und Thüringen führte die Abteilung für Neueste Geschichte am 4. und 5. November 2015 Studierende an das aktuelle Forschungsfeld der Konfliktlandschaften heran.

Im ehemals geteilten Eichsfeld wurde vor Ort der Grenzstreifen mittels Magnetometrie neu vermessen, um ältere Schichten der Grenzanlage wieder sichtbar zu machen.

Geschichte der Flüchtlingsaufnahme Australiens

Donnerstag, 22.10., 18:15

Prof. Klaus Neumann, Historiker am Swinburne Institute for Social Research, Melbourne und Autor des jüngst erschienenen Buches „Across the Seas. Australia’s Response to Refugees: A History“ (Black Inc. 2015) hielt einen Gastvortrag am IMIS zur "Flüchtlingsproblematik in Australien". Zu einem historisch fundierten Überblick zum Umgang Australiens mit Flüchtlingen war herzlich einladen.

Ort: EW, Geb. 15, Raum 15/E16.

Sommersemester 2015

Das Ende der Legende von der »sauberen Wehrmacht« und die neuen Legenden

Vortrag von Hannes Heer
Mi, 9. Sept, 19.30 Uhr, VHS, Bergstraße 8, Eintritt frei!

Kooperation mit dem Kulturgeschichtlichen Museum/Felix-Nussbaum-Haus

Im März 1995 präsentierte das Hamburger Institut für Sozialforschung erstmals die unter Leitung von Hannes Heer realisierte Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944«, die vier Jahre lang zu sehen war und von fast einer Million Menschen besucht wurde.

In Osnabrück präsentierte die VHS die Ausstellung mit umfangreichem Begleitprogramm. Rund 34.000 BesucherInnen zählte diese letzte Station. Die Präsentation löste einen Schock aus: Sie zerstörte eine der Gründungslegenden der Bundesrepublik, wonach ausschließlich die SS für alle Verbrechen verantwortlich gewesen, die Wehrmacht aber in Erfüllung ihrer militärischen Pflicht »sauber und anständig« geblieben sei und erschütterte so die Lebenslügen einer ganzen Generation.

Nach ihrem Ende in Osnabrück wurde die Ausstellung wegen angeblich gefälschter Fotos zurückgezogen. Später kam eine internationale Historikerkommission zu dem Ergebnis, dass diese Vorwürfe unberechtigt und die Befunde der Ausstellungsmacher korrekt waren. Das Hamburger Institut präsentierte trotz der Rehabilitierung eine neue Ausstellung und zeigte Taten ohne Täter.

Der Vortrag beleuchtet, wie aus dieser Leerstelle die neuen Legenden ihren Ausgang genommen haben. Der neue deutsche Geschichtsfilm, das ist Heers These, knüpft an die bundesdeutschen Kriegsfilme der 1950er und 1960er Jahre an. Er bedient wie diese das Genre des »Opferfilms«, erweitert es aber um eine bemerkenswerte Variante.

Der Vortrag ist Teil der Reihe Erinnern jenseits von Ritual und Schlussstrich

Davidstern und Eisernes Kreuz

Vortrag
10. Juni 2015, 19 Uhr

Ort: Zimeliensaal der UB, Alte Münze 16

Unter dem Titel Davidstern und Eisernes Kreuz. Mit Gott für König und Vaterland spricht PD Dr. Ludger Heid (Duisburg) über Deutschland und seine jüdischen Soldaten.
Dr. Frank Wolff führt in die Veranstaltung ein, die in Kooperation zwischen der Neuesten Geschichte der Universität Osnabrück, der Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück e. V. und dem AK Geschichte der Juden der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen stattfindet.

Verlängert: Ausstellung "Abgeurteilt."

Studierende der Geschichte haben sich im Wintersemester 2013/14 unter Leitung von Dr. Sebastian Weitkamp mit den Schicksalen von Gefangenen in der Strafanstalt Lingen und den Emslandlagern zwischen 1935 und 1945 auseinandergesetzt.

Aus dieser Lehrveranstaltung ist eine Ausstellung entstanden, die noch bis Juli 2015 in der Gedenkstätte Gestapokeller im Schloss Osnabrück gezeigt wird.

Öffnungszeiten: jeder erste und dritte Sonntag im Monat 14-17 Uhr

Autoren Lesen: Adam Toozes "Sintflut. Die Neuordnung der Welt 1916-1931"

Sa. 18.4.2015 im Renaissancesaal Ledenhof

Von der schwierigsten Aufgabe der Menschheit erzählt der britische Historiker und brillante Stilist Adam Tooze in seinem neuen Buch „Sintflut“: vom Versuch, Frieden zu schaffen in einer Welt, die gerade vom Krieg verheert worden ist. Nachdem der Erste Weltkrieg vorbei war, hatte Europa kaum Zeit, Luft zu schnappen: zu geschunden war der Kontinent, zu verwickelt die Suche nach einer Friedensordnung. Amerika war jetzt Weltmacht, hatte aber kaum Lust auf weltweite Verantwortung, und in Europe gewannen radikale Kräfte an Einfluss. Mit seinem glänzend erzählten Buch liefert Adam Tooze eine neue Deutung der großen Umwälzungen und des verlorenen Friedens nach dem Ersten Weltkrieg.

Adam Tooze, geboren 1967, ist Professor für moderne deutsche Geschichte und Direktor für Internationale Sicherheitsstudien an der Universität Yale. Nach einem Studium der Volkswirtschaftslehre in Cambridge und an der Freien Universität Berlin und einer Promotion in Wirtschaftsgeschichte an der London School of Economics lehrte Tooze viele Jahre in Cambridge. Er ist Autor zahlreicher Studien zur (Wirtschafts-)Geschichte, seine Arbeiten sind vielfach preisgekrönt.

Moderation: Alexander Solloch (NDR Kultur)

Eintritt: 7,-/5,-€, Studierende frei.

Wintersemester 2014/15

Einwöchige Exkursion 'Flüchtige Schlachtfelder'

Vom 16.-22.3.2015 findet eine interdisziplinäre Prospektion des Gefechtsfeldes "Vossenack Ridge" in der Eifel statt. Das Teilnehmerkontingent für Studierene der Geschichte ist erschöpft.

Niemand / zeugt für den / Zeugen

Film- und Vortragsreihe zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.

29. Oktober 2014–28. Januar 2015

Seit Ende Oktober 2014 bis zum 28. Januar 2015, einen Tag nach dem Holocaust Gedenktag, kamen Wissenschaftler, Museums- und Gedenkstättenleiter, Autoren, Regisseure, Redakteure und Künstler aus Polen, Israel, der Tschechischen Republik und Deutschland zusammen, die unmittelbar oder mittelbar am Entstehungsprozess der Ausstellung zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz im Deutschen Bundestag beteiligt waren.

Zur Abschlussveranstaltung am 28. Januar sprach Dariusz Stola, Direktor des Jüdischen Museums Warschau über Die Post-Holocaust-Geschichte im Museum der Geschichte der polnischen Juden und diskutierte anschließend mit den Künstlern der Ausstellung im Deutschen Bundestag.

Herbsttagung des AK Geschichte der Juden der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen

„Wirtschafts‐ und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts im Museum: Forschung, Präsentation, Rezeption“

Herbsttagung des Arbeitskreises Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.

Sommersemester 2014

Neue Juniorprofessur eingerichtet

17. September 2014

Prof. Dr. Jannis Panagiotidis ist Mitte September zum Juniorprofessor für 'Migration und Integration der Russlanddeutschen' ernannt worden. Dies ist eine bislang einzigartige Ausrichtung einer Juniorprofessur in Deutschland.

Die Forschungsschwerpunkte der Juniorprofessur liegen in der Neuesten Geschichte; Prof. Dr. Panagiotidis wird regelmäßig Veranstaltungen zur Osteuropäischen Geschichte anbieten.

Zur Pressemeldung (pdf)

Digitaler Stadtrundgang »Osnabrück 1914-1918«

17. Juli 2014

Im Zuge des Projekts »›Gefallene‹ in der Gesellschaftsgeschichte. Das Sterben von Soldaten im Krieg und seine Nachwirkungen im Westen Niedersachsens« waren PD Dr. Christoph Rass und Sebastian Bondzio, M.A. in Kooperation mit Osnabrücker Partnern an der Konzeption und Entwicklung eines digitalen Stadtrundgang mit dem Titel "Osnabrück 1914-1918" beteiligt. Die App kann als Offline-Version kostenlos aus den App-Stores für Smartphones und Tablet-PCs (Apple Store und Google Play Store) heruntergeladen werden, ist aber auch als Webseite verfügbar.

zur Pressemeldung

Gute Lehre

10. Juli 2014

Frank Wolff ist für den Hans Mühlenhoff-Preis für gute Lehre nominiert wurden. Grundlage für die insgesamt 18 Nominierungen sind die Vorschläge von über 400 Osnabrücker Studierenden.

Herzlichen Glückwunsch!