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Ankündigungen und Neuigkeiten

Prof. Dr. Christoph Rass erhält den Kalliope Preis für praxisnahe Migrationsforschung

Der Migrationsforscher Prof. Dr. Christoph A. Rass vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück erhält den diesjährigen „Kalliope-Preis für praxisnahe Migrationsforschung“. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von der Stiftung Deutsches Auswandererhaus gemeinsam mit dem Deutschen Auswandererhaus in Bremerhaven vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 18. November 2017 im Deutschen Auswandererhaus statt.

Zur Pressemeldung

Ausstellung zur Geschichte der Wehrmachtjustiz eröffnet.

Die Ausstellung "Was damals Recht war ..." Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht zählt zu den wichtigsten Dokumentationen zur Geschichte der Militärjustiz im  "Dritten Reich". Die Wanderausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Berlin) macht nun vom 27. Oktober bis zum 9. Dezember am Westerberg Station.

Im Zentrum der Ausstellung, die Willkür und Unrecht der nationalsozialistischen Militärgerichtsbarkeit dokumentiert, stehen exemplarische Fallgeschichten, die von im Sinne der NS-Doktrin abgeurteilten Deserteuren handeln, von Kriegsdienstverweigerern, von 'Wehrkraftzersetzern' oder 'Volksschädlingen'; auch das Schicksal von Widerstandsangehörigen vor Militärtribunalen wird berührt. Mindestens 22.000 Menschen wurden hingerichtet, unzählige starben in Lagern oder bei Strafkommandos. 

Ausstellung und Begleitprogramm werden in Osnabrück getragen vom Historischen Seminar (Neueste Geschichte), der Universitätsbibliothek, der VHS-Osnabrück. Dabei kooperieren die Veranstalter mit der Gedenkstätte Esterwegen und dem Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück. 

Die Veranstaltungen des Begleitprogramms finden Sie hier.  

 

 

Reise mit zwei Koffern - Lebenserinnerungen erschienen

Die Wiederentdeckung der Kunstwerke des 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau ermordeten Malers Felix Nussbaum ist ganz wesentlich seiner Cousine Auguste zu verdanken. Sie war seit den 1950er Jahren die treibende Kraft bei der Rettung seiner Bilder, von denen heute ein Großteil im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück zu sehen ist.

Gustel Moses-Nussbaum lebt in der Nähe von Tel Aviv. Ihre aufgeschriebenen Erinnerungen reichen zurück an ihre Kindheit in Deutschland vor 1933, an die Besuche der Familie bei den wohlhabenden Verwandten in Osnabrück, an den Beginn der nationalsozialistischen Verfolgung, an den Tod der Eltern in Theresienstadt und die Ermordung fast aller ihrer Verwandten. Sie erzählt von der Flucht und das Überleben im Untergrund, die Auswanderung nach Israel und schließlich von der Wiederentdeckung und Rettung der Nussbaum-Bilder.

Die Lebenserinnerungen von Auguste Moses-Nussbaum sind nun herausgegeben von Jürgen Kaumkötter und Prof. Christoph Rass, kommentiert in Zusammenarbeit mit Frank Wolff und Jannis Panagiotidis, übersetzt von Ruth Achlama im Wallstein-Verlag erschienen.

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