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Neuigkeiten und Ankündigungen

Neues GOLD aus Kalkriese

Kabinettausstellung 12.11.2016 bis 15.01.2017

Sie sind eine kleine Sensation: Die im Sommer in Kalkriese gefundenen acht Goldmünzen. Rund um diesen außergewöhnlichen Fund zeigt eine Kabinettausstellung die Geschichte zu den Münzen, ihrer Bedeutung vor 2000 Jahren und ihren Wert für Wissenschaft und Forschung heute. Doch wie kamen die Münzen in den Boden? Woher stammen die Münzen? Und was bedeuten sie für die weiteren Forschungen am Ort der Varusschlacht? Die Ausstellung nimmt die Goldmünzen im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe. Sie zeigt die Besonderheiten der Münzen, macht es mit digitalen hochauflösenden Scans möglich die Münzen bis ins Kleinste zu betrachten und gibt nur vier Monate nach dem Fund Antworten auf wesentliche Fragen.

Die antike Münzproduktion und Geldwirtschaft werden mit interaktiven Angeboten für Jung und Alt nachvollziehbar. Rundgänge durch die Ausstellung, Vorträge ausgewiesener Experten und weitere Programme widmen sich in den Wintermonaten den acht Goldmünzen.

Weitere Informationen im Flyer zur Ausstellung.

In der dazugehörigen Vortragsreihe wird Marc Rappe (örtlicher Grabungsleiter, Universität Osnabrück) am Sonntag, den 13. November 2016, um 16:00 Uhr die Grabungssaison 2016 vorstellen.

Vakanz Lehrstuhl für Archäologie der Römischen Provinzen

Mit Bedauern müssen wir mitteilen, dass Herr Prof. Dr. Ortisi zum WS 2016/17 an die Ludwig-Maximilians-Universität München gewechselt hat.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat Geschichte: Telefon 969 - 4387

Acht Goldmünzen auf dem antiken Schlachtfeld in Kalkriese gefunden

Acht Goldmünzen hat der Boden in Kalkriese freigegeben. Gefunden wurden die Münzen vom Typ Gaius/Lucius bei Ausgrabungen im Museumspark. Goldfunde sind in regulären Grabungen äußerst selten. Da das Edelmetall bereits in der Antike von außerordentlichem Wert war, gelangte es nur in Ausnahmefällen, meistens in der Folge von Natur- oder Brandkatastrophen sowie kriegerischen Ereignissen, in den Boden. „Der Fund von acht römischen Goldmünzen (aurei) gehört zu den außerordentlichen Glücksfällen. Von den bislang sieben in Kalkriese gefundenen Goldmünzen kennt man vom Schlachtfeld am Oberesch nur zwei weitere aurei. Die Zahlhat sich mit dem Neufund auf einen Schlag vervielfacht“, berichtet der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Salvatore Ortisi von der Universität Osnabrück. Insgesamt wurden in der Vergangenheit auf dem antiken Schlachtfeld und im Umfeld bei Prospektionen und Ausgrabungen sieben Goldmünzen gefunden.

Der Varusschlacht auf der Spur

Ausgrabungen im Museumspark Kalkriese 2016

Im Museumspark Kalkriese wird in diesem Jahr wieder gegraben. Seit gut vier Wochen haben sich das Archäologie-Team aus Kalkriese und die Wissenschaftler der Universität Osnabrück auf Spurensuche begeben. Das ausgewählte Areal in einer Schneise im Museumspark ist bei den bisherigen Untersuchungen noch kaum berücksichtigt worden. Geomagnetische Analysen haben Auffälligkeiten unter der Oberfläche ergeben. Diese gilt es zu überprüfen. Mit der aktuellen Grabungskampagne erhoffen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse zum Schlachtverlauf, die es ermöglichen das Kampfgeschehen noch besser nachzuvollziehen. „Ich rechne noch mit vielen Überraschungen, die das Schlachtfeld Kalkriese für uns bereithält. Die archäologischen Forschungen zur ‚Konfliktlandschaft Nördliches Wiehengebirge‘ sind noch lange nicht abgeschlossen, im Gegenteil, sie stehen erst am Anfang“, so Prof. Dr. Salvatore Ortisi, wissenschaftlicher Leiter des Projekts Kalkriese. Die Grabungspatenschaft hat Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Friedensstadt Osnabrück, übernommen. „Wir sind mit der Friedensstadt Osnabrück und dem Konflikt der Varusschlacht eine Region mit zwei geschichtlichen Ereignissen, die international wahrgenommen werden. Krieg und Frieden liegen hier nah beieinander.“, betonte Oberbürgermeister Griesert in seinen Worten.

Römerlager Olfen (Dr. Bettina Tremmel)

19. Januar 2016, 18 Uhr c.t.

Seminarstraße 19 A/B, Raum 02/E05

Der Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück lädt ein zum Votrag von Dr. Bettina Tremmel am Dienstag, 19. Januar 2016 um 18 Uhr c.t. in der Seminarstraße 19 A/B, Raum 02/E05.

Dr. Bettina Tremmel (LWL-Archäologie in Westfalen-Lippe, Münster) spricht über

Legionäre zwischen Haltern und Oberaden. Ein kleines Römerlager bei Olfen

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Zwischen Doggerland und Reric (Prof. Dr. Hauke Jöns)

24. November 2015, 18 Uhr s.t.

Neuer Graben 29 / Schloss, Raum 11/115

Der Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück lädt ein zum Votrag von Prof. Dr. Hauke Jöns am Dienstag, 24. November 2015 um 18 Uhr s.t. im Neuen Graben 29 / Schloss, Raum 11/115.

Prof. Dr. Hauke Jöns (Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung Wilhelmshaven) spricht über

Zwischen Doggerland und Reric – aktuelle maritim-archäologische Forschungen an den Küsten von Nord- und Ostsee

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