Seit Ende 1997 besteht im Fach Alte Geschichte die Forschungsstelle »Rom und Germanien«. Aufbau und bibliothekarische Ausstattung wurden und werden weiterhin im wesentlichen durch finanzielle Unterstützung der »Kulturstiftung Hartwig Piepenbrock« ermöglicht. Ziel der Forschungsstelle ist die Bündelung von Forschungsvorhaben zum genannten Themenbereich. Zugleich soll mit der Bibliothek das entsprechende Arbeitsinstrument geschaffen und kontinuierlich ausgebaut werden.
In der Forschungsstelle arbeiten Althistoriker, Ur- und Frühgeschichtler und Archäologen mit dem Schwerpunkt Archäologie der Römischen Provinzen zusammen. Insbesondere werden im Rahmen der wissenschaftlichen Verantwortung für die Ausgrabungen von Kalkriese die dortigen wissenschaftlichen Arbeiten begleitet und koordiniert. Darüberhinaus werden Forschungsvorhaben unterschiedlicher Valenz aus dem gesamten Themenfeld der römisch-germanischen Beziehungen durchgeführt, vgl. hier auch die Habilitations- und Dissertationsvorhaben sowie die weiteren Projekte.

